David Finchers neue TV-Serie "House of Cards": Die dunkle Seite der Macht

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    • David Finchers neue TV-Serie "House of Cards": Die dunkle Seite der Macht

      Schweine in Washington: In "House of Cards" von David Fincher sind die Politiker allesamt ruchlose Psychopathen. Das bitterböse Opus mit Hollywood-Star Kevin Spacey ist feinster US-Serienstoff - und ein Meilenstein, weil mit Netflix erstmals ein Internetdienst so ein Mammutprojekt gestemmt hat. [...]

      Achtung: leichte Spoiler voraus!
      Artikel bei SPIEGEL ONLINE - Kultur - TV - Fernsehserien

      Gruß
      96fps
    • Habe eben auch den Trailer auf Sky gesehen, sieht vielversprechend aus! Morgen gehts auf Sky Atlantic los...

      Gruß Jojo
      SOUND: Denon AVR-3311 * Front Canton GLE 490 * Center Canton GLE 455 * Surround Canton GLE 470 * Sub Canton AS 125
      VISION: JVC DLA-X3 * Framestar Samt 16:9 * Mede8er MED600X3D * Oppo BDP-93
    • House of Cards - Season 1 (UK-Import mit deutschem Ton)

      Hallo,

      da es in Deutschland bis dato noch keine Ankündigung für die Blu-ray von David Fincher Polit-Serie "House of Cards " gibt, habe ich mir die heute in UK veröffentlichte Version importiert. Hierzulande ist die 1. Staffel bsiher nur auf SKY ausgestrahlt worden. Aufmerksam bin ich auf die Serie beim IMDb geworden, wo diese eine extrem hohe Bewertung hat. Zu meiner Überraschung war diese dann auch noch mit einer deutschen Tonspur ausgestattet. Das ist mir als jemand der Originalfassungen bevorzugt zwar egal, könnte aber für den einen oder anderen hier im Forum interessant sein. Deswegen schon mal vorab ein paar erste Eindrücke zur Blu-ray nach den ersten beiden Folgen.

      Diese beiden Folgen haben mir aber schon einmal sehr gut gefallen und meine Neugierde für den weiteren Verlauf geweckt. Die politischen Machtspiele mit einem wirklich brillanten Kevin Spacey in der Hauptrolle benötigen aber eine gewisse Aufmerksamkeit. Dafür bekommt der Zuschauer jede Menge Zynismus, Sarkasmus und viele bitterböse Momente geboten Und dann trägt das ganze noch die erkennbare Handschrift von David Fincher. Fincher. Etwas ungewöhnlich sind die gelegentlich von Kevin Spacey direkt an die Zuschauer gerichteten Bemerkungen, die eine stark sarkastische Note aufweisen.

      Positiv aufgefallen ist auch die exzellente Bildqualität in den ersten beiden Folgen. Auch die Tonspur der Originalfassung (5.1 DTS-HD MA) macht für einen eigentlich dialogorientierten einen sehr guten Eindruck. Zur deutschen 5.1 DD Tonspur kann ich nichts sagen, weil ich da noch nicht rein gehört habe.

      Serie: 8,5/10 (IMDb 8,9/10)
      Bild: 9/10
      Ton: 8/10

      Gruß
      Finch
    • Aloha! Gibt ja einen Serienfaden dazu :).

      Die Serie ist wirklich gut. Neben Kevin Spacey begeisterte mich auch Kate Mara. Finch hat es ganz gut beschrieben. Das einzige Manko - aus meiner Sicht - ist, dass Spacey aka Underwood ständig mit der Kamera spricht, was ich generell nicht so mag, wirkt auch während den Szenen etwas merkwürdig.

      Freue mich schon auf die zweite Staffel, die schon eingekauft wurde.

      Serie: 1-
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • MickeyKnox schrieb:

      Neben Kevin Spacey begeisterte mich auch Kate Mara.

      Absolut, die Mara machte hier einen tollen Job und eine Augenweide ist sie auch. Spacey war überragend, die Rolle ist ihm geradezu auf den Leib geschrieben und man merkt ständig, dass er viel Spaß an der Rolle gehabt haben muss. Aber auch den Darsteller des Peter Russo fand ich sehr glaubwürdig.

      MickeyKnox schrieb:

      Das einzige Manko - aus meiner Sicht - ist, dass Spacey aka Underwood ständig mit der Kamera spricht, was ich generell nicht so mag, wirkt auch während den Szenen etwas merkwürdig
      Dieses "Durchbrechen der vierten Wand" als Stilmittel passte mMn hier hervorragend. Es ist auch nicht so, dass das ständig gemacht wird und bleibt auch auf Underwood beschränkt.

      Insgesamt eine tolle Serie, die auch im Anschluss an die von Fincher inszenierten kinoreifen Startfolgen das Niveau gut halten kann und (neben dem Drehbuch) hauptsächlich von ihren Schauspielern lebt.
      Empfehlung!

      Gruß
      Reinhard
      HD RGB
      Homecinema Dreams Regensburg
    • Hallo,

      im Juni hatte ich hier bereits meine Eindrücke zur UK-Version von "House of Cards" eingestellt. Nun ist mir dieser Tage eine Testexemplar der deutsche Version ins Haus geflogen, die ab dem 17. Dezember dann auch endlich im Handel erhältlich ist. Grund genug also für ein nun ausführliches Review...

      Serie: Während in Großbritannien die Blu-ray von "House of Cards" samt deutschem Ton bereits seit Juni des Jahres erhältlich ist, müssen die deutschen Käufer noch bis zum Dezember auf die hochgelobte Serie warten. Eines kann ich aber schon einmal vorwegnehmen, das Warten darauf lohnt sich auf jeden Fall. "House of Cards" überzeugt mit einem interessanten Plot bei dem ein mehr als ambitionierter Kongressabgeordneter im Vordergrund steht. Bereits nach wenigen Minuten ist die Neugierde für den weiteren Verlauf in den 13 Folgen der ersten Staffel geweckt. Allerdings benötigen die politischen Machtspiele mit einem wirklich brillanten Kevin Spacey in der Hauptrolle jedoch auch die Aufmerksamkeit des Zuschauers, um der Serie inhaltlich jederzeit folgen zu können. Dafür bekommt der Zuschauer jede Menge Zynismus, Sarkasmus und viele bitterböse Momente geboten, ein Spielfeld in dem sich Kevin Spacey richtig wohl zu fühlen scheint. Dabei wird immer wieder deutlich, dass "House of Cards" die Handschrift von Regisseur David Fincher trägt. Kenner der Fincher-Filme werden dies sofort an der Art der Inszenierung erkennen.

      Trotz der recht komplexen Handlung und den für manchen sicherlich eher trockenen politischen Rahmen, ist "House of Cards" in der Lage seine Zuschauer über alle 13 Folgen hinweg zu fesseln und spannend zu unterhalten. Darüber hinaus gehört "House of Cards" sicherlich zu den intelligentesten TV-Serien der letzten zwei Jahrzehnte, auch wenn sie nicht ganz ohne Klischees auskommt, aber ohne diese würden der herausragende Sarkasmus und Zynismus der Serie nicht funktionieren. Dabei stört es auch kaum, dass die Serie bezüglich der negativen Wahrnehmung von Politik und Macht nicht wirklich viel Neues bietet. Etwas ungewöhnlich für den Zuschauer sind zudem die gelegentlich von Kevin Spacey direkt in die Kamera an die Zuschauer persönlich gerichteten Bemerkungen. Diese sind jedoch fester Bestandteil der sarkastischen Note und treiben diese mit voran.

      Ein weiteres Plus der Serie ist die absolut überzeugende Besetzung der Serie, wobei hier Kevin Spacey alles überragt. Die Rolle des Kongressabgeordneten Francis "Frank" J. Underwood scheint irgendwie die Rolle seines Lebens zu sein. Im Grunde genommen spielt er eine durch und durch verabscheuende Person, ein durchtriebener Drecksack wie er im Buche steht, und trotzdem fiebert man als Zuschauer mit diesem dann doch immer wieder auch charmanten Antihelden in Perfektion mit. Gerade im englischen Original wirkt seine Art sich zu artikulieren im Zusammenspiel mit seinem Augenausdruck absolut genial. Die zynische Auslegung seines Parts erinnert dabei streckenweise an seine ähnlich starke Performance in "American Beauty". Wenn man der Serie überhaupt einen Vorwurf machen möchte, dann vielleicht das die Serie zu stark auf Kevin Spacey zugeschnitten, der hier trotz der anderen guten Darsteller fast eine One-Man-Show hat und alle anderen an die Wand spielt. Vielleicht würde ein entsprechendes Gegengewicht die Serie noch weiter vorantreiben, aus meiner Sicht funktioniert sie aber in der gegenwärtigen Form mit einem herausragenden Mittelpunkt bestens. Wenn auch wie gesagt die anderen Darsteller deutlich weniger Raum bekommen, so sind deren Leistungen nicht weniger überzeugend. Vor allem Robin Wright als Underwoods Ehefrau und Corey Stoll sowie Michael Kelly ergänzen das hochklassige Ensemble in bester Manier. Darstellerisch vermag über weite Strecken auch Kate Mara zu überzeugen. Sie ist hier als Reporterin deutlich mehr als nur ein gelegentlicher Blickfang, allerdings ist ihre Rolle manchmal etwas nerviger angelegt und ihr Minenspiel könnte etwas vielfältiger sein.

      Bild: Die Bildqualität bewegt sich nicht nur für eine TV-Serie auf einem ganz hohen Niveau. Die Serie sieht von der ersten bis zur letzten Szenen brillant aus. Zunächst einmal ragt bei dem sehr klaren Bild die exzellente Bildschärfe heraus und auch die Details und feinen Texturen sehen beeindruckend aus. Die Kontraste sind ebenfalls sehr gut ausgewogen, auch wenn das Bild manchmal einen etwas dunkleren Look aufweist. Der dunkle Look wirkt sich stellenweise marginal auf die Farbwiedergabe aus, durch den die Farben etwas gedämpfter wirken. Dennoch wirken die Farben jederzeit lebendig und natürlich. Auffällige Bildfehler lassen sich nicht erkennen.

      Ton: Wie schon die englische Blu-ray, so wird auch die deutsche Verkaufsversion mit einer deutschen 5.1. Dolby Digital Tonspur ausgestattet sein. Lediglich die englische Originalfassung wird mit einem 5.1. DTS-HD MA Tonmix angeboten. Dies spielt aber bei einem derart dialogorientierten Film kaum eine Rolle. Auf beiden Tonspuren werden die Dialoge sehr klar und bestens verständlich wiedergegeben. Und auch sonst geben beide Versionen die Geschehnisse sehr klar und präzise wieder. So ist es lediglich eine Frage der Präferenz, ob man Kevin Spacey lieber im Original oder mit seiner gewohnten Synchronstimme verfolgen möchte.

      Fazit: Ein Polit-Thriller als TV-Serie auf höchstem Niveau. "House of Cards" bietet neben einem interessanten und intelligenten Drehbuch, einen sensationell aufgelegten Kevin Spacey, der hier die Rolle seine Lebens spielt. Die 13 Folgen der ersten Staffel sind durchweg spannend und fesselnd, bedürfen aber der Aufmerksamkeit des Zuschauers, um der Handlung durcheghend folgen zu können. Neben der Qualität der Serie, die man mit "The Sopranos" oder "Breaking Bad" in einem Atemzug nennen kann, zeichnet sich "House of Cards" auch durch seinen besonderen Sarkasmus und Zynismus aus. Bleibt zu hoffen, dass die Autoren der Serie die Spannung und Qualität in der 2. Staffel aufrecht erhalten können.

      Serie: 9/10 (IMDb 8,8/10)
      Bild: 9/10
      Ton: 8/10

      Projektor: Sony VPL VW 60
      Blu-ray: Panasonic DMP-BDT 500
      Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
      Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
      Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
    • Aloha! Beim derzeitigen Geschacher um den "Government shutdown" und auch den Haushalt der USA kam mir eben noch beim Lesen der Zeitung diese Serie in den Kopf. "Mittlerweile" beitfft der Inhalt nicht nur Abgeordnete ...

      Bin extrem gespannt, ob Staffel zwei da herankommt, das wird schwierig.
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • whiter and browner schrieb:

      Bei der 2. Staffel hat's der Drehbuchautor aber leichter: er kann einfach aus der Zeitung abschreiben, ein paar Hintergrundinfos dazu und fertig! :rofl:
      Nichts ist spannender als die Realität.
      :biggrin:
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • MickeyKnox schrieb:

      Das wäre eine Serie, die vom Anspruch eher auf ARD oder ZDF laufen sollte, aber immerhin wird sie gezeigt.
      Findet Ihr HoC so anspruchsvoll? ;)

      Hab' mir jetzt endlich die ersten acht Folgen angesehen und bin schon sehr angetan von der Serie. Kevin Spacey und Kate Mara überzeugen auf ganzer Linie. :bigsmile:
      Beste Grüße
      Andy

      CINE LOUNGE 4K // Bauthread //

      ...::: HD RGB Homecinema Dreams Regensburg :::...
    • Ich habe meine bei Amazon.co.uk bestellt und sie soll am 18.6. geliefert werden.
      Bin recht zuversichtlich, dass sie dt. Ton haben wird (Coverrückseite & bluray-disc.de).
      Ist zwar ganz schön teuer, aber das ist sie mir wert (zumal ich skeptisch bin, ob die dt. im November nennenswert billiger sein wird).

      Gruß,

      Simon2.
    • Hallo,

      ich habe inzwischen die 2. Staffel gesehen, hier meine Eindrücke...

      Serie: Frank Underwood (Kevin Spacey), der Meister der Intrigen und des manipulativen Spiels ist zurück. Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel bekommt Kevin Spacey hier erneut die Gelegenheit, sich in seiner Paraderolle als machtbesessener Politiker mit jeder Menge Zynismus zu präsentieren. Zum Ende der ersten Staffel hatte es Frank Underwood geschafft den Posten des amerikanischen Vize-Präsidenten einzunehmen, diesmal hat er es auf nichts weiter als das Präsidentenamt abgesehen. Dabei sind ihm alle Mittel und Allianzen recht und er pokert ein ums andere Mal sehr hoch...

      Die zweite Staffel von "House of Cards" erreicht ein ähnlich hohes Niveau wie die Vorgänger-Staffel, auch wenn hier und da ein paar kleine Abstriche gemacht werden müssen und sich ein leichter Gewöhnungseffekt eingestellt hat. Zunächst einmal bekommt der Zuschauer all das geboten, was auch schon die erste Serie ausgezeichnet hat: einen brillanten Kevin Spacey, der seinen Part ähnlich zynisch, böse und sarkastisch zelebriert wie im ersten Teil. Die Spielwiese der Politik scheint für den Darsteller wie geschaffen. In der zweiten Staffel nimmt aber auch seine Frau Claire Underwood (Robin Wright) einen stärkeren und intensiveren Part ein. Beide ergänzen sich in idealer Weise in ihrem Streben nach Macht. Bei ihr blitzen zwar auch manchmal ein paar menschliche Momente auf, aber auch ihr ist jedes Mittel recht um ihre eigenen Ziele oder die ihres Mannes voranzutreiben. Selten hat eine Frau so faszinierend kalt gelächelt und geheuchelt wie Robin Wright als Claire Underwood.

      Etwas problematischer gestaltet sich dagegen diesmal der Plot der Serie. Die sehr komplexe Handlung quetscht alles aus dem trockenen Politikalltag heraus, schlägt aber manchmal ein wenig über das Ziel hinaus. Die eine oder andere Episode wirkt dabei ein wenig unglaubwürdig. Zum einen verwundert es, wie naiv diverse Gegenspieler von Frank Underwood auf höchster politischer Ebene agieren und sich von ihm wie Lämmer auf die Schlachtbank führen lassen. Dann ist die politische Welt an viel zu viele Faktoren und Personen gebunden, als dass eine einzelne Person bei höchstem Einsatz, egal mit welchem Blatt, immer wieder beim Machtpoker als Sieger hervorgeht. Bei diesem Jonglieren geht der Serie ein wenig der Realismus abhanden. Die zweite Staffel wirkt nicht mehr ganz so intelligent wie der Vorgänger, dafür jedoch etwas konstruierter. Nichtsdestotrotz bietet auch die zweite Staffel wieder ein enormes Maß an Spannung und Unterhaltung. Es bedarf aber weiterhin der vollen Aufmerksamkeit des Zuschauers, um der Serie inhaltlich folgen zu können.

      Am Ende sind es ohnehin die herausragenden Darstellerleistungen, die dieser Serie ihren Stempel aufsetzen. Kevin Spacey spielt seinen Part als durchtriebener Drecksack in faszinierend-abscheulicher Weise. Auf der anderen Seite tut es der Serie gut, dass Kevin Spacey mit Robin Wrights eine ebenso brillante Darstellerin an seiner Seite hat. Kevin Spacey steht zwar weiterhin im Mittelpunkt der Serie, der intensivere Part von Robin Wright gibt der Serie aber mehr Möglichkeiten. Und zusammen sind die beiden eines der besten und diabolischsten Paare der Film- und Seriengeschichte. Und auch wenn beide über Leichen gehen und sich keiner Schandtat zu schade sind, so fiebert man als Zuschauer mit diesen beiden Antihelden auf ihren Weg nach oben mit. Neben den beiden Hauptfiguren sind auch die Nebenrollen durchweg exzellent besetzt, so dass man bei "House of Cards" neben jeder Menge Spannung auch durchweg gute Darstellerleistungen geboten bekommt.

      Bild: Die Bildqualität bewegt sich abermals auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zur nahezu perfekten Bildqualität des Vorgängers fällt die zweite Staffel aber ganz minimal ab. Sehr gefällig ist wieder das durchweg klare Bild mit einer fast durchweg sehr guten Bildschärfe und ähnlich gelungenen Darstellung von Details und feinen Texturen. Die Kontraste sind jederzeit perfekt ausbalanciert. Die Farben sind in der Regel lebendig und natürlich, in den dunkleren Szenen wirken sie etwas reduzierter.

      Ton: Die Blu-ray ist mit einer deutschen 5.1. Dolby Digital Tonspur ausgestattet. Lediglich die englische Originalfassung liegt in einem 5.1. DTS-HD MA Format vor. Dies spielt aber bei einem derart dialogorientierten Film abermals kaum eine Rolle. Auf beiden Tonspuren werden die Dialoge sehr klar und bestens verständlich wiedergegeben. Und auch sonst geben beide Versionen die Geschehnisse sehr klar und präzise wieder. So ist es wie schon bei der ersten Staffel lediglich eine Frage der Präferenz, ob man Kevin Spacey lieber im Original oder mit seiner gewohnten Synchronstimme hören möchte.

      Fazit: Die 2. Staffel von "House of Cards" ist noch böser und spannender als die erste Staffel, kann aber dennoch nicht ganz das erstklassige Niveau des Vorgängers halten. Zum einen fehlt es der Serie hier und da ein wenig an Glaubwürdigkeit, zum anderen hat sich natürlich ein gewisser Gewöhnungseffekt eingestellt. Die leichten Abstriche schmählern den Unterhaltungswert der Serie aber nur minimal, dafür sind allein schon die genialen Darstellerleistungen von Kevin Spacey und Robin Wright viel zu gut. Somit bewegt sich auch die Fortsetzung des Polit-Thrillers erneut auf einem hohen Niveau und wird die Liebhaber der ersten Staffel erneut begeistern.

      Serie: 9/10
      Bild: 9/10
      Ton: 8/10
    • Hallo

      Fand die erste Staffel sehr spannend,würde 9,5 von 10 Punkten geben.

      Staffel 2 war auch fesselnd gemacht,imo aber zu überzogen was Wirklichkeit und Realitätsnähe angeht.
      9 Punkte sind aber immer noch drin.

      Sehe aber gerade hier eine große Gefahr für die dritte Staffel,daß man wie heute üblich unbedingt noch was drauf setzen muß.
      Was meiner Meinung nach hinsichtlich der Story gar nicht machbar ist.
      Was sollte da noch kommen was nicht schon in Staffel 1 und 2 gezeigt wurde :confused:

      Und das ist imo heutzutage auch die große Gefahr bei einem Film oder einer Serie die erfolgreich ist :

      FORTSETZUNG FOLGT egal wie hirnrissig oder abgedroschen die Geschichte eigentlich ist.

      Bei irgendwelchen relativ seichten Serien hab ich damit kein Prob,eher sogar umgekehrt.
      SG Atlantis ist für mich so eine Serie die wirklich sehr gut unterhalten hat obwohl sie eigentlich immer wieder die gleiche Grundgeschichte erzählte.
      Trotzdem sehr unterhaltend und spannend und daher ideal um abends nach der Arbeit bißchen vor der Glotze zu entspannen ohne auf das teilweise wirklich verdummende TV Programm angewiesen zu sein.

      Bei HOUSE OF CARDS hätte imo nach Staffel 2 Schluss sein sollen.

      Klar werden jetzt neue Gegner auftauchen und neue Intrigen gesponnen,ob das aber mehr sein wird als einAufguß von Staffel 1 und 2 bezweifle ich mal stark.
      Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren :yes:

      Gruß
    • "House of Cards III" in Deutsch - Komasaufen im Weißen Haus

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      Artikel bei stern.de - Kultur - TV

      Heute, am Freitag dem 13. März zeigt Sky die neuen Folgen immer freitags um 21.00 Uhr auf Sky Atlantic HD und auf Abruf über Sky Go und Sky Anytime. Erstmals kann man neben dem englischen Original auch die deutsche Fassung hören.

      Gruß
      96fps
    • House of Cards: Netflix hat Staffel 4 bestellt

      Frank Underwood tritt 2016 die nächste Amtsperiode an. Netflix hat sein Aushängeschild House of Cards für eine vierte Staffel verlängert. Im Frühjahr nächsten Jahres geht es weiter mit den dunklen Machenschaften im Weißen Haus.
      Quelle: serienjunkies.de

      Cool, ich habe gerade erst damit angefangen, diese Serie zu schauen, bin total begeistert und nun wird es mindestens eine vierte Staffel geben.

      Ich freue mich! :thumbs:
      Gruß

      Jens alias Cup :)

      "Never trust a partly eaten apple"

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    • Ich hoffe die Schlagzeile ist nicht schön ein Spoiler...

      Egal, die dritte Staffel hat wieder sehr stark begonnen - wunderbar!
      Gruß

      olli


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