Bau meiner Leinwand in 2,4/1 mit vertikalen Maskierung mittels Rollos und Rolladenmotors

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    • Bau meiner Leinwand in 2,4/1 mit vertikalen Maskierung mittels Rollos und Rolladenmotors

      Hallo Zusammen,

      ich hätte gern Eure Meinung zur folgenden Angelegenheit.
      Ich bin seit kurzem Besitzer eines gebrauchten X30 und möchte
      die Vorzüge des Lens Shift nutzen, in dem ich statt meiner derzeitigen 2m breiten 16/9
      Leinwand
      eine 2,70 SC-Leinwand baue. Bei 16/9 Filmen verliere ich nichts, der Gewinn
      bei SC-Filmen ist enorm. Sitzabstand ca. 4m, Projektionsabstand ca. 3,7-3,8m.

      Es handelt sich hierbei um die Wohninstalation.
      Ferner werde ich das Wohnzimmer samt Kino umgestalten und werde Eure Ratschläge brauchen,
      das werde ich aber hoffentlich in einem Bauthread beleuchten, wobei ich aufgrund des Alltages und diversen
      Familienprojekte nicht schnell genug, wie ich es mir wünschte, vorschreiten kann.
      Hier 2 Bilder des jetztigen Zustandes, statt des PT AE700 ist jetzt aber der X30 provisorisch auf einem Expedit drauf.



      Jetzt geht es um die Maskierung der künftigen Leinwand.

      Da es sich, wie gesagt, um Wohninstalation handelt, möchte ich ich analog zur jetztigen LW, dass
      alle Mechanismen in einem geschlossenen Gehäuse integriert sind und von aussen nicht einsehbar sind.

      Bei der 2,7 Breite muss die Makierung 350mm pro Seite ausfahren können, um das Bild auf 16/9
      zu kaschieren.
      350mm pro Seite sind im geöffneten 2,4/1 Zustand kaum zu verstecken.
      Die Idee ist, den Stoff auf der Welle aufzuwickeln, und mittels eines Antriebes ausfahren zu lassen.
      (Der von Deflection in seinen Vorhängen verbauten Jarolift-Motor)
      Wie wird aber der Stoff beim Öffnen der Maske wieder auf die Welle aufgewickelt?
      Ene Feder miuss her, ähnlich, wie bei den Springrollos.

      Nun habe ich was gefunden, was meinen Zwecken zu entsprechen scheint.
      Es ist ein Rollobausatz, bestehend aus einer Welle, in die auf einer Seite eine Feder samt rechteckigen Aufnahme,
      auf der anderen Seite ein Stopfen mit einer runden Aufnahme eingebaut sind.
      Es gibt 25mm Welle mit der 1,5kg Federkraft und 36mm-Welle mit 5kg Federkraft.
      Dünnere Welle wäre aufgrund des knappen Platzverhätnisses zu bevorzugen. Um die ausgewiesene Federkraft
      auszuprobieren, habe ich an einer Handkofferwaage gezogen, bis sie 1,5kg anzeigte.
      Mir kam der Zug zu gering vor, ich denke, der Stoff wird nicht stramm genug gezogen.
      5kg Zugkraft kam mir hingegen zu kräftig. Dazwischen gibt leider nichts.

      Jetzt zu dem Punkt, bei dem ich mir nicht schlüssig bin.
      Ich möchte gern beide Wellen mit der runden Aufnahme nach unten verbauen. Ich kann es nicht wirklich erklären, mir
      erscheint das aber logisch zu sein.
      Damit die Feder entgegengesetzt wirken und die beiden Rundaufnahmen unten sind, kann ich nicht zwei
      gleichen Wellen nehmen.
      Sollten die gleichen Wellen mit der runden Aufnahme nach unten verbaut werden, bedeutet das, das beide Feder oben sind
      und in die gleiche Richtung wirken.
      Drehe ich zweite Welle um, um die Kraft umzukehren, ist unten die Recheckaufnahme.
      Ich sehe die Lösung, in dem ab Werk die Feder in der ersten Welle von links, in der zweiten von rechts eingepresst
      werden. Nach meinem Telefonat mit dem Shop, es geht, die Wellen auf unterschiedlichen Seiten mit Federn zu bestücken,
      bringt nach der Aussage der Kollegin aber nichts.
      Das ist der Punkt, bei dem ich so ziemlich auf dem Schlauch stehe. Mir reicht irgendwie meine Vorstellungskraft nicht aus.
      Was meint Ihr, bringt derartige gegensätzliche Federbestückung das gewünschte Ergebnis?
      Die Skizze hat beim Einscanen etwas gelitten, ich hoffe, es ist noch was zu erkennen


      Vielen Dank schon mal.

      Grüsse

      Alex.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von alexander ()

    • Moin,

      gosihh schrieb:

      warum wickelst du nicht gleich um zwei Jarolift Motoren mit einer dünnen Rollo-Welle?
      Dann brauchst du oben und unten im Rahmen deiner Leinwand ein Spanngummi welches den Stoff zusammen zieht.
      Das kommt mir viel einfacher vor.


      An die Möglichkeit habe ich zuerst nicht gedacht. Danke.
      Allerdings muss ich den Bauraum so klein wie möglich halten. Die 40-e Welle hat den Falz auf der Aussenseite, was zum Stoff auswickeln m.M.n. suboptional ist.
      Die 60e Welle inkl. 70cm aufgewickelten Stoff wäre dann wahrscheinlich zu dick. (Verfahrweg einer Maske ist 350mm, den Rest brächte man für die Selbsthemmung des Stoffs auf der Welle, denke ich.)
      Dazu kommt die Unsicherheit beim Verhalten der Gummibände, was die Veränderung der Elastizität und somit Kraft mit der zunehmenden Ausdehnung angeht.
      Der Stoff sollte nach Deinem Vorschlag immer unter Spannung gehalten werden, sowie im geöffneten als auch im geschlossenen Maskenzustand,
      denn wenn der Motor abwickelt muss der Stoff unter Spannung rausfahren können. Wenn der Motor aufwickelt, muss er die Zugkraft der Gummis überwinden...

      Ich bin mir nicht sicher, ob das Verhalten vom ganzen System "prozesssicher" ist.
      Was Kosten angeht, liegen 2 Motoren mit Wellen und Montagematerial bei ca. 140€, ein Motor und zwei 36e Rollowellen bei ca. 124€ (70€ Motor+2x25€ Wellen+4€ Versand),
      wobei die längere Motorwellen für Deine Lösung vermitlich etwas teuerer wären.

      poem schrieb:

      Hi,

      mal ehrlich, CS ohne Anamorphot ist wie Sex mit Kondom ,

      ist nur meine Meinung, nach unzähligen Jahren mit Maskierungen etc. hab ich halt diese Erfahrungen machen müssen !


      Das kann schon sein.
      Das wäre natürlich gleich die "Mercedes-Lösung".
      Ich muss leider so bisschen auf die Kosten achten, deswegen gehe ich diesen Weg mit Aufzoomen, der hier im Forum von mehreren Usern umgesetzt und bewehrt ist.

      :bier:
      Grüsse

      Alex
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    • poem schrieb:

      mal ehrlich, CS ohne Anamorphot ist wie Sex mit Kondom ,
      ist nur meine Meinung, nach unzähligen Jahren mit Maskierungen etc. hab ich halt diese Erfahrungen machen müssen !
      Wieso man sich beim Einsatz eines Anamorphoten die Maskierung sparen kann, musst Du uns aber schon erklären. :confused:
      Das GALAXY

      ...::: HD RGB Homecinema Dreams Regensburg :::...
    • Last Action Hero schrieb:

      poem schrieb:

      mal ehrlich, CS ohne Anamorphot ist wie Sex mit Kondom ,
      ist nur meine Meinung, nach unzähligen Jahren mit Maskierungen etc. hab ich halt diese Erfahrungen machen müssen !
      Wieso man sich beim Einsatz eines Anamorphoten die Maskierung sparen kann, musst Du uns aber schon erklären. :confused:



      DAS würde mich auch mal interessieren - auf die sachlich logische Erklärung bin ich mal gespannt. :confused:
    • Guten Abend Zusammen,

      heute ist der Muster vom Bühnensamt für die Maskierung eingetroffen.
      Es ist Bühnensamt mit 540gr/lfm, die Bahn ist 150cm breit.

      Der Stoff sieht sehr wertig aus, auf jeden Fall lichtundurchlässig.
      Die Vorderseite ist Velourartig sehr ähnlich zum schwarzen DCfix., an der Rückseite sieht man die Webung.
      Der Muster lag in der Dokumentenhülle mit einem Muster vom Pannensamt, der sich flauschig und fast wie Kunstfehl
      anfühlt.
      Habt Ihr bei Eurem Bühnensamt aus dem Stoffkontor auch die Glitzer beobachten können?
      Ich bin mir nicht sicher, ob sie halt nicht vom Pannensamt (was eigentlich glänzt, aber keine glitzernde Fusel hat)
      rüberkamen. Bei 19,99 pro lfm ist es sehr schade.

      Vorderseite:



      Rückseite:



      Grüsse

      Alex
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    • Hi Alex,

      da sehen ja alle Muster total fusselig aus. Ist das Staub auf Deiner Kameraoptik oder so auf den Stoffen?

      Schwarzer Bühnensamt hat normalerweise nichts glitzeriges. Für Maskierung optimal geeignet, der schluckt jegliches Restlicht weg.

      Den Preis finde ich "stolz", habe bei mir im Fachgeschäft nur gut die Hälfte bezahlt.

      Gruss aus Franken,

      NormalZeit
    • Nö, Optik ist sauber.
      Das sind tatsächlich solche glitzernde Fusel.
      Als nächstes, werde ich ein Fachgeschäft aufsuchen und dort mal einen Besuch abstatten.
      Den Muster nehme ich dann mit.

      Die von mir anvisierte Rollowelle hat einen Klebestreifen der Länge nach, woran der Stoff geklebt werden kann.
      Was meint Ihr, wie viele Wiklungen sollten auf der Welle aufgewickelt bleiben (wenn Maskierung ausgefahren ist)
      damit eine Art Selbsthemmung entsteht? Wären 2 Wicklungen ausreichend?



      Danke und Grüsse

      Alex.
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    • Erste Planung Kinematik

      Hallo Zusammen,

      die erste Planung der Maskierungskinematik ist nun erfolgt.

      Die Auslegung ist im CAD gemacht worden und dient primär der Abschätzung
      der Geometrie bzw. Ausmassen des Systems.

      Ich plane 2 kugelgelagerte Vollauszüge pro Seite ein.
      Darauf wird je eine Alurichtlatte mit dem Querschnitt 80x17 montiert.
      Die Richtlatte wird im Vorfeld in die eingenähte Taschen am Bühnensamt
      eingeschoben.

      Ich möchte den geschlossenen Seillauf verwenden, damit es nicht zum Verkanten
      der Richtlatten kommt.

      Angetrieben wird das ganze mit Jarolift-Funkmotor mit der 60er Welle, worauf das Seil
      auf,- und abgewickelt wird. In der Mitte der Wicklungen auf der Welle möchte ich das Seil an der Welle fixieren,
      damit es nicht zum Durchrutschen des Seiles auf der Welle kommt.

      In der momentanen Konstruktion ist der Antrieb stehend auf der linken Seite vorgesehen.
      Das war einfach so spontan konstruiert.

      Das Problem dabei ist:
      Ich benötige 200mm mit dem schwarzen DCFix beklebten Rahmen um das LW-Tuch herum, um im 2.4/1-Format
      die schwarzen Balken oben und unten im Kasch verschwinden zu lassen.
      Der Rahmen verdeckt ausserdem alle um das Tuch verbauten Komponenten.
      Auf der linken Seite soll der Rahmen aber nun 320mm breit werden, weil der Motor samt Umlenkrollen
      zu breit werden.
      Das macht die fertige LW 3340mm breit bei dem Sichtfeld 2700mm. So viel Platz will ich nicht verschenken.
      Ich möchte versuchen den Motor liegend oberhalb des Tuches einzubauen.
      Da muss ich mir noch die Gedanken über die Seilführung machen.

      Ich glaube, ohne Bau eines Prototypes komme ich nicht drum herum.
      Nur so kann ich dann die Funktion der Maskierung beurteilen.

      Ich freue mich auf Eure Kritik und Anregungen.



      Grüsse

      Alex.
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    • alexander schrieb:

      In der momentanen Konstruktion ist der Antrieb stehend auf der linken Seite vorgesehen. ... Ich möchte versuchen den Motor liegend oberhalb des Tuches einzubauen.
      Würde es nicht gehen, den Motor stehend zu lassen, aber dafür hinter die Leinwand zu setzen? Dann würde er keine Breite kosten. Die Latte könntest Du wahrscheinlich auch noch schmäler machen.
      Bin schon gespannt auf die Umsetzung. Seitliche Maskierung steht bei mir auch noch an und falls es ein unlösbares Problem mit der Schrittmotorlösung geben sollte, wäre das eine Alternative.
      Das GALAXY

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    • Hallo Reinhard,

      Last Action Hero schrieb:

      Würde es nicht gehen, den Motor stehend zu lassen, aber dafür hinter die Leinwand zu setzen? .... Die Latte könntest Du wahrscheinlich auch noch schmäler machen.

      Motor hinter der Leinwand würde bedeuten, das Seil mehrmals nach hinten umlenken zu müssen. Im Moment schwebt mir da keine elegante Lösung vor.
      Was die Latte angeht, ich habe nach etwas gesucht, was leicht, verwindungssteif und dabei kerzengerade ist. Die schmalste Richtlatte, die ich fand ist 80mm breit.
      Mit MDF habe ich bei meiner jetztigen Leinwand die Erfahrung gemacht, daß sich die Bretter nach der Zeit verbiegen (zwar bei 2m Breite, aber dennoch, zumal sie bei der horizontalen Maskierung hochkant angebracht sind). Fertigen Aluprofile mit max 15-18mm Stärke habe ich bis jetzt nicht gefunden.
      Sind alle dicker. So schien mir die Lösung mit den Richtlatten (1500x80x17) für 10,50 die Latte vertrettbar.

      Danke und Grüsse

      Alex.
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    • Hallo,

      meine Planung läuft urlaubs,- und freienbedingt etwas schleppend voran.

      Einige Komponenten habe ich bereits besorgt, unter anderem, den Motor, den Bühnensamt, Rollowellen mit Halterungen sowie kugelgelagerte
      Vollauszüge.
      Die Bilder reiche ich nach.

      Momentan mache ich mir Gedanken um den Keilrahmen und die Folie.

      Als Keilrahmen möchte ich den von Keilrahmen.de (hatte keine Probleme mit der jetzigen LW gehabt)
      Bausatz aus 20x50 mit dem Doppelkreuz oder in der abgespeckten Form mit 2 Stegen nehmen (knappe 18 Eur Preisunterschied).
      Da das Sichtbare Bild 270x113 cm werden soll, wird der Rahmen an jeder Seite 2cm mehr haben, die später von dem
      sichtbaren, mit schwarzem DC-Fix beklebten Rahmen verdeckt werden.
      Soll ich mich für den Doppelkreuz oder 2 Stegen entscheiden?


      Als Folie tendiere ich zu Rabenring Blackout mit 3lfm.
      Bei der Bahnhöhe 212cm wird viel Verschnitt entstehen, dass muss ich dann in Kauf nehmen.
      Gibt es aus Eurer Sicht bei einem X30, 270cm Bildbreite, hellen Decken und Wänden (Front soll nach Planung abdunkelbar sein)
      Einwände gegen Rabenring Blackout ?

      Danke und bis dahin.

      Alex.
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    • meine Güte, beim Lesen des CS Titels denke ich jedes mal an Curved Screen, dabei ist es doch "nur" ein CInema Scope.

      schon wieder drauf reingefallen. Willste den Keilrahmen nich doch ein bischen biegen? :silly:

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Hallo Zusammen,

      ich war nicht ganz untätig und die ersten Schritte in der Umsetzung meines Planes sind getan.
      Leider muss ich festgestellt haben, dass gleichzeitig bauen und die Fortschritte zeitnah zu dokumentieren in meinem Fall richtig schwierig ist aufgrund des chronischen Zeitmangels.

      Aus dem gleichen Grund habe ich mich auf die exakte CAD-Ausarbeitung der kompletten Konstruktion verzichtet, was ich mittlerweile mehrmals bereut habe.
      Aber der Reihe nach.

      Wie ich bereits in der Planung geschrieben habe, habe ich mich wiederholt für den modularen Aufbau der Leinwand entschieden.
      D.h., es gibt einen Grundträgerrahmen, der sämtliche Mechanismen der Maskierung beinhaltet, darauf wird der eigentliche Keilrahmen mit dem Tuch befestigt.
      Von diesem Aufbau verspreche ich mir z.B. leichtes Tuchwechsel, ohne die ganze LW auseinander bauen zu müssen.
      Die Mechanismen werden vom Zuschauer mit einem mit DC-Fix beklebten Rahmen versteckt.

      Bei der Komponentenwahl habe ich mich für folgendes entschieden:

      1. Grundrahmen: gehobelte Latten aus dem Baumarkt. Ich frage mich bis jetzt, ob sie die Latten extra verbiegen, damit der Kunde 1 Std beim Aussortieren verbringt.

      2. Keilrahmen stammt aus de bewährten Keilrahmen.de
      Da musste ich feststellen, dass die Speditionskosten so hoch waren, dass man einen etwas kleineren Rahmen für den Preis haben könnte.
      Leider ging der Versand des 2700mm langen Pakets nur mit Spedition.

      3. Kugelgelagerten Schubladenauszüge (4x). Sie werden fast ohne Modifikation verwendet. Lediglich je ein Loch musste zusätslich für die Aufnahme der Schienen reingebohrt werden.

      4. Kugelgelagerte Umlenkrollen. Da hatte ich richtig Glück, die Rollen mit dem Aussendurchmesser von nur 24mm zu finden. Sie stammen aus dem Nähmaschinenbedarf und waren gebraucht
      aber im guten voll funktionsfähigem Zustand.
      Für die Erstellung der einsatzfähigen Umlenkrollen hatte ich die T-Metallwinkel aus dem Baumarkt verwendet, in denen ein Loch für die Aufnahme der M5er Sechskantschraube aufgebohrt wurde.
      Mit Hilfe der Muttern wurde dann die Rolleauf der Schraube fixiert.
      Für 2 der Umlenkrollen musste ich aus Platzgründen auf die Winkel verzichten und die Stockschrauben verwenden, worauf die Rolle montiert wird, und die Stockschraube direkt ins Holz eingeschraubt wird.

      5. Als Aufnahme für den Maskierungsstoff (Pkt.6) habe ich mich für die Flachaluschiene 35,5mm x 3mm aufgedoppelt entschieden. Leider habe ich nichts flaches und gleichzeitig biegefestes gefunden.

      6. Als Maskierungsstoff ist der Bühnensamt mit der Dichte 300g/m³ besorgt.

      7. Die Rollowellen als Aufnahme für den Bühnensamt sind ebenfalls schon da.

      Nach dem alle grundlegende Komponente gekauft wurden, habe ich mit dem Aufbau begonnen.
      Das mache ich im Keller, in dem die LW hängend, also quasi realitätsnah, aufgebaut wird.

      Hier einige Bilder, des jetzigen Zusandes:

      Rahmen Gesammtansicht

      Rahmen linke Seite

      Linke Seite oben

      Rahmen rechte Seite

      Rechte Seite oben


      Sorry an der Stelle für die Bilderqualität, habe z.Z. nur mein Handy zur Verfügung. Ausserdem so ein Teil in allen Details aufzunehmen ist auch nicht ganz einfach.

      Nun zum Antrieb.

      Angeregt durch die Ausführungen von Deflection über seinen Vorhang, habe ich mich für den Antrieb mittels eines Funkrolladenmotors von Jarolift entschieden.
      Nach dem langen hin und her wurde es JAROLIFT Funk-Rollladenmotor TDEF - 10/14 mi tder 40en Welle.
      Ich habe die ganze Zeit zu der 60er Welle geschwankt, weil die 40e de Falz von Aussen hat und ich mir Sorgen über die Seillaufruhe wegen dem gemacht hatte.
      Da es aber immerhin um die 2cm Platzeinsparung geht, habe ich mich dann doch für die kleinere Welle entschieden.

      Für den Motor habe ich auf dem Trägerramen zwei Böckhen aus den MDF-Resten, die ich hier rumliegen hatte gebaut. Dazwischen ist der Motor.
      Das Seil habe ich im Hornbach geholt. Das Seil wird auf der Welle mit einer Blechschraube fixiert.



      Ich habe ein kleines Video gemacht, das hoffentlich die Funktionsweise etwas verdeutilcht.
      Was da noch nicht drauf ist, sind die Rollos mit dem Stoff.
      Ich wollte zuerst grundsätzlich wissen, ob das Konzept fubktioniert:

      (Habe gerade festgestellt, ich kriege das Video hier nicht eingefügt) :kratz:
      Ich hoffe, ihn nachreichen zu können, wenn ich weiß, warum das nicht klappt.


      EDIT Das mit dem Video klappt nun:



      Daher vorerst ein Bild mit den Schienen, die später das Bild auf 16/9 maskieren.

      Alles in einem, geht es um ein geschlossenes Seilsystem, das angetrieben vom besagten Motor die
      auf den Schubladenauszügen befestigten Schienen hin und her fährt.

      Jetzt kommt aber der Knackpunkt, wo ich gestehen muss, bei mir hört das Physikverständniss auf. 8o
      Und zwar: das geschlossenen Seilsystem dient primär dazu, dass die Schienen beim Fahren nicht verkanten.
      OK.
      Ich habe zuerst das Seil in die Position gebracht, mit dem Seilschloss gespannt und erst dann an den im Vorfeld am Rahmen angebrachten Markierungen für 16/9 und 2,4/1
      die Schienen Links und Rechts exakt im Lot an den Seilen befestigt. (in der offenen Stellung 2,4/1)
      Wenn die Schienen die Position 16+9 erreichen, bleiben die unteren Enden der Schienen auf den entsprechenden Markierungen für 16/9, oben gehen die Enden auseinander.
      Ich denke so um 7-10mm pro Seite
      , was schon reichlich viel ist. Wenn die Schienen zurück an die geöffnete 2,4+1-Position fahren, richten sie sich wieder in fast senkrecht.
      Und das ist, was ich nicht verstehen kann. Dehnt sich das Seil irgendwie ungleichmässig auf oder ... Mir fällt wirklich keine Lösung ein.
      Wenn jemand eine Ahnung hätte, woran das liegen könnte, wäre ich für die Lösung dankbar, denn gebaut hin oder her, die Hauptfuktion der Maskierung ist im Moment nicht gegeben. :spank:

      Wenn irgendwelche Schritte etwas ausführlicher beschrieben werden sollen, wenn Ihr Interesse dran hättet, lasst mich wissen.

      Bis dahin, ich werde weiter berichten.

      LG

      Alex.
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    • Hi,

      hatte mal so ein ähnliches problem bei einer früheren Maskierung. damals lag es an sich verändernden Rolldurchmesser beim Aufwickeln. Einmal ein Seil über dem anderen heißt 1mm x 3.14 also schon über 3mm in abgewickelter Länge.

      Ob es an Dehnung liegt, kannst du ja einfach feststellen, in dem du mal die Spannung in den Positionen prüfst.

      Grüße

      Harry
    • Hallo Harry,

      darauf habe ich geachtet, dass die Seilwindungen nicht aufeinander aufgewickelt werden. Das ist auch nicht der Fall.
      Dadurch, dass bauraumbedingt der Abstand zwischen den beiden Umlenkrollen an der Welle und der Welle selbst sehr gering
      ist (so um die 6-7cm) sind die Wicklungen auf unterschiedlichen Abständen zueinander.
      Zur Mitte hin, wo das Seil mit der Blechschraube auf der Welle gekontert ist, sind die Wicklungsabstände grösser, wie zur Seiten, Richtung Umlenkrolle.
      Das sieht man deutlich im 6.Bild in meinem letzten Posting. Im abgebildeten Zustand ist links von der Blechschraube das Seil komplett aufgewickelt, auf der rechten, komplett abgewickelt plus
      kleines Puffer
      Ob das aber die Ursache sein kann, verstehe ich nicht. Schließlich, wird es genau so viel Seil auf wie abgewickelt.

      Ich könnte versuchen, nur die absolut nötige Seillänge auf der Welle zu lassen, die Umlenkrollen so weit es geht zueinander schieben.
      Vielleicht sollte ich mich auf die Befestigung des Seils auf der Welle mittels Blechschraube verzichten.
      Ich weiß nicht, ob das Seil dann nicht auf der Welle durchrutschen würde.

      Der Bauchgefühl sagt mir, dass das Problem da liegen würde, ohne dass es mir klar ist, wo genau und warum.

      Gibt es Seile, die eine geringe bis gar keine Dehnung besitzen?
      Das Seil aus dem Baumarkt schien mir im Laden sehr dehnungsarm zu sein (ich habe an einem Abschnitt von ca 70cm gezogen)
      Die Praxis mit fast 14m Seil bewies das Gegenteil. Mein Seil dehnt sich bei der Länge gewaltig.

      LG

      Alex.
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    • Es liegt nicht an der Dehnung des Seils, sondern daran, dass das Seil im aufgewickelten Zustand schräg zur Motorwelle steht.
      Dadurch wird das Seil quasi kürzer, je mehr es aufgewickelt ist.
      Die Lösung wäre eine konkave Rolle, um die du das Seil 1-2mal wickelst. So rutsch es immer wieder zur Mitte. Ähnlich einer Ankerwinde für Boote.
      Könntest natürlich auch Ketten nehmen (wenigstens für den Verstellbereich) und dann auf den Motor ein Kettenrad.

      Falls es doch an der Dehnung liegen sollte, dann wären dünne Stahlseile die Lösung.

      Hoffe du kannst mit meinen Vorschlägen etwas anfangen.

      :bier:
      Gruss
    • hayatepilot schrieb:

      Es liegt nicht an der Dehnung des Seils, sondern daran, dass das Seil im aufgewickelten Zustand schräg zur Motorwelle steht.
      Dadurch wird das Seil quasi kürzer, je mehr es aufgewickelt ist.


      Aber sollte das nicht egal sein, ob es nun ein klein wenig kürzer wird? Es ist ja quasi ein einziges langes Seil, was über diverse Rollen geführt wird.
      Wird es kürzer, bekommt es doch einfach nur mehr Spannung?
      "Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch." Karl Valentin
    • alexander schrieb:


      ...

      Gibt es Seile, die eine geringe bis gar keine Dehnung besitzen?
      Das Seil aus dem Baumarkt schien mir im Laden sehr dehnungsarm zu sein (ich habe an einem Abschnitt von ca 70cm gezogen)
      Die Praxis mit fast 14m Seil bewies das Gegenteil. Mein Seil dehnt sich bei der Länge gewaltig.

      LG

      Alex.


      Ich werde es bei mir mal mit geflochtener Angelschnurr versuchen. Die sollte sich relativ wenig bis garnicht dehnen. Oder evtl. mit 7x7 Stahlvorfach aus dem Angelsport. Dort weiß ich aber nicht wie geschmeidig/ flexibel dieses ist. Normales Stahlvorfach kann man vergessen, wenn dann nur das 7x7.
      Beides kann man ganz gut knoten, oder beim Stahlvorfach mit Quetschhülsen einfach eine Schlaufe quetschen.

      Gruß
    • Killse schrieb:

      Aber sollte das nicht egal sein, ob es nun ein klein wenig kürzer wird? Es ist ja quasi ein einziges langes Seil, was über diverse Rollen geführt wird.
      Wird es kürzer, bekommt es doch einfach nur mehr Spannung?

      Hmm, ja stimmt, aber durch die höhere spannung und dadurch dass die Seile recht dehnbar sind bewegt sich die Maskierung ungleichmässig.
      Alexander kann das ja ganz einfach testen, indem er die Spannun erhöht und schaut ob die Maskierungen schräg werden.
    • Hallo Zusammen,

      gestern war ich in einem Anglerbedarfsladen, bei uns in der Nähe.
      Sie hatten Reste (ca. 60m) einer geflochtenen Angelschnurr 0,5mm dick, mit 50kg Belastbarkeit.
      Diese hatte ich für 3 Euro in die Kaffeekasse mitgenommen.



      @Rapante, dein Tipp war Gold wert. Danke.
      Heute die Schnurr ausgetauscht und die Umlenkrollen etwas nähe zusammengesetzt.

      Das Problem mit der Verkantung der beiden Schienen ist weitgehend gelöst.
      Sie laufen schön parallel und stabil. Die Ausdehnung der Schnurr ist nahezu NULL.

      Ich kann es mir immer noch nicht erklären, gehe aber davon aus, dass es am Seildurchmesser (war 3mm) und
      Ausdehnung des Seiles gelegen hat.



      Der nächste Schritt wird die Auseinandersetzung mit dem Bühnensamt und Rollowellen sein.
      Der Bühnensamt wurde in der Rolle 1,5 breit und 2m lang geliefert.
      Als erstes auf die nötige Höhe kürzen, dann der Länge nach in zwei Stücke teilen und evtl ablängen.
      Jede Hälfte wird 1m lang sein. Abgewickelt werden nur 35cm. Ein paar Wicklungen sollen auf der Welle zwecks Selbsthemmung
      aufgewickelt bleiben.
      Ich gehe vorerst von 70cm Stoff, der für eine Maske gebraucht wird.
      An der Schiene plane ich:
      von der Aussenseite ein Doppelseitiges Klebeband aufzukleben, darauf den Stoff.
      Dann wird der Stoff um die Schiene umgeschlagen und mit den Resten eines Isover-Bandes (das für die Dampfsperrfolien benutzt wird)
      auf der Schiene und mit sich selbst verklebt. Normalerweise klebt das Band saustark. Mal sehen ob mein Plan aufgeht.
      Nähen einer Tasche möchte ich vermeiden, denn dabei können leicht irgendwelche Winkelfehler einschleichen.
      So ist der Plan.

      LG

      Alex.
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    • Moin,

      ich habe vor, die Schnittkanten des Stoffes mit dieser Marabu Kontur-Farbe einzupinseln, damit diese nicht ausfranzen. (Marabu).

      Das ist eigentlich eine Fenster-Farbe.
      Frage dazu:
      Geht sie restlos von jedem Untergrund ab?
      Wenn ich jetzt den Stoff auf dem Tisch ausbreite und die Kanten bemale, bleibt beim Abziehen des Stoffes was auf dem Tisch kleben?
      Frei hängend den Stoff zu behandeln wäre nicht sonderlich bequem...

      Danke schon mal.

      LG

      Alex.
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    • Hallo Alex,

      die "Gummifarbe" trägst Du nur auf der Rückseite auf einem schmalen Randstreifen auf, um dort die Gewebestruktur zusammenzuhalten. Da sollte bei dem dicken Samt ohnehin nix bis zum Tisch durchkommen. Falls Du Sorge um Deinen antiken Eichentisch hast: Ziehe halt vorher eine Bahn Haushaltsfolie drüber.

      Gruss aus Franken,

      NormalZeit
    • NormalZeit schrieb:

      Falls Du Sorge um Deinen antiken Eichentisch hast: Ziehe halt vorher eine Bahn Haushaltsfolie drüber.

      Hallo NormalZeit,
      danke für den Hinweis, ist einfach und wirkungvoll.
      Wieso bin ich nicht selbst drauf gekommen? :kratz:
      Der Tisch ist einer aus Ikea. Wäre trotzdem schade, wenn er ruiniert worden wäre.

      Wir waren gerade in der Stadt und einen Besuch beim Listmann abgestattet.
      Das ist so ein ziehmlich gut sortierter Laden für Bastel und Schreibbedarf.
      Sie hatten diese Farbe für etwas teuerer als online, dafür ohne Versandkosten,
      also insgesammt günstiger.
      Nach Vergleich zweier schwarzen Töne habe ich mich dann doch für 873 statt
      073 entschieden. Sie war irgendwie schwarzer wie leicht gräuliche 073 und nennt sich
      "Soft Konturen Schwarz".



      An für sich wäre es egal, ob schwarz oder grau, denn die bemalten
      Stoffkanten werden später nicht sichtbar sein.
      Wo ich aber vom Regal im Geschäft stand, habe ich für schwarz entschieden.
      Wenn ich wieder Zeit habe, geht es an den Stoff.
      LG
      Alex
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von alexander ()

    • Hallo Zusammen,

      war das vielleicht eine Heidenarbeit, den Bühnensamt zu den gewünschten Bahnen zu präparieren.
      Nach 3 Stunden messen, schneiden und wieder messen und schneiden, hatte ich zwei Bahne, die sogar ziemlich
      rechtwinklig geworden sind (Diagonalenmessung).
      Dann die Stoffschnittkanten wie oben beschrieben mit der Farbe behandelt und nach Austrocknen die Rollowellen dran geklebt.
      Dafür habe ich an der Stirnseite der Bahn einen Strich 1cm von der Kante gemacht.
      Die Welle daran wie am Lineal ausgerichtet, dabei durfte der Klebestreifen den Stoff nicht berühren. Nach dem die Position gestimmt hat,
      habe ich die Welle Richtung Kante umgedreht, dabei ist der Klebestreifen auf den Stoff gekommen Welle mit dem Stoff zusammengeklebt.

      Hier ist das Zwischenergebnis:


      Beim Zusammenrollen der Bahnen um die Welle war allerdings sofort sichtbar, dass der Stoff nicht gleichmässig über die Wellenlänge aufgewickelt wird.
      In der Mitte kam es zur Bauchbildung, wobei der Stoff schon schön press auf der Welle auflag. Keine Falten oder ähnliches.

      Wenn die Bahn komplett aufgewickelt wird, sieht es so aus:


      Die Leiste wird ja auf die Bahn draufgeklebt.
      Würde ich die Leiste im ausgerollten Zustand aufkleben, würde sich der Stoff beim Zusammenrollen in der Mitte (über die Wellenlänge) vermutlich durchhängen.



      Alternative wäre, die Bahn aufzuwickeln, wie im zweiten Bild, dann den Stoff noch ein Mal gerade abschneiden und erst dann die Welle Schiene dran machen.

      Das ist das, wo ich mir unsicher bin, wie ich vorgehen soll.

      Die Aluleiste wird ja starr mit dem Seilzug verbunden, der Stoff befindet sich unter Spannung, die die Innenliegende Feder erzeugt.
      Am liebsten wäre mir wenn in beiden Zustänen, also auf und abgerollt, die Leiste exakt parallel zur Welle wäre.

      Die Bauchbildung kann ich mir auch nicht erklären..

      Habt Ihr Ideen, wie ich hier vorgehen sollte?

      Danke und Grüsse

      Alex

      PS. Die komplette Bahnlänge wird nie ganz abgewickelt sein.
      Der zusammengerollte Zustand entspricht 16/9,
      etwa die Hälfte der Bahn aufgewickelt entspricht 2,4/1
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von alexander ()

    • Hallo Beisammen,

      scheinbar gibt es nicht so viel Erfahrung mit den Rollos.
      Nach lauter Überlegung habe ich mich dann doch für einen Testaufbau entschieden.

      Wie ich bereits geschrieben habe, habe ich die Aluleiste mit dem doppelseitigen Klebeband auf den Stoff
      geklebt, so dass an der Stirnseite der Bahn noch ca. 3cm Stoff überstanden.
      Diese 3cm habe ich um die Leiste umgeschlagen und mit dem Isoverband an der Leiste der Länge nach fixiert.

      Das schwierigste an der ganzen Sache war die Vorspannung an der Welle zu erzeugen (da habe ich mit der Zange
      am Flachen Pin der Rollowelle gedreht), während die Aluleiste bereits an den Schubladenauszügen geschraubt war.
      In diesem vorgespannten Zustand habe ich die Welle dann in die Halterung eingefädelt.
      Pro Rollo habe ich etwa 5 Anläufe gebraucht, bis sie saß. Kleinste falsche Bewegung, der Pin sprang aus der Zange
      und die Vorspannung war weg.

      OK. Ein Bild sagt mehr wie Thausend Bilder.
      Ich habe für Euch ein Video gemacht.
      Sorry für die miese Qualität, gefilmt mit dem Handy und mit einer Hand. Die zweite war mit der Fernbedienung beschäftigt. :bigsmile:



      Jetzt, wo ich weiss, dass mein Konzept funktioniert, werde ich die Folie bestellen und den Rahmen bespannen.
      Gleichzeitig mache ich mich auf die Suche nach MDF für meinen sichtbaren Rahmen.
      Ich plane 12mm Stärke. Das Problem ist, in den Baumärkten und in den Holzhandelgeschäften ist das 12mm starke MDF nur in den Platten mit 2800mm Länge vorhanden.
      Ich brauche aber 3100mm. Die könnte man aus 16 oder 19mm starkem MDF schneiden Lassen (die Platten gibt es in 4000mm Länge),
      allerdings kommt mit das etwas zu wuchtig vor.
      Vielleicht entscheide ich mich doch zum Stückeln, in dem die lange 3100mm Seite aus 2 Teilen mit Fügung hergestellt wird.
      Was meint Ihr?

      Bis dann

      LG

      Alex.
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    • Ach du meine Fresse 8o
      Ich kann vor diesen Handwerklichen Leistungen immer nur meinen Hut ziehen!
      Fantastisch gelöst und meinen aufrichtigen Respekt :respekt:

      Leider habe ich diese handwerkliche Geschick nicht :( , also heißt es Kaufen oder nix machen...
      Gruß
      kottan



      Mehr Infos zum Equipment in meinem Profil
      HDRGB Homecinema Dreams Regensburg
      In den Schrein kommt nix, werd eh nie fertig
    • Hi Alex,
      ich lese Deinen Baubericht von anfang an mit und muss Dir absolut meinen :respekt: aussprechen. Top leistung.
      Gruß Thorsten
      Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.



      "wer rechtschreibfehler findet, darf sie behalten"




      X35, Dali Ikon MKII serie 5.1."4", Yamaha A3040, Oppo 103D, Kabel : Inakustik
    • Hallo Zusammen,

      danke für das Lob, das baut auf.

      Ich mache mir gerade die Gedanken über die Befestigung meines sichtbaren Rahmens
      auf dem Träger-Rahmen.

      Im Prinzip habe ich vor, auf dem Träger-Rahmen der Länge nach vier Holzklötze anzuleimen.
      Der Sichtrahmen kriegt vier Winkel angebracht, die im montierten Zustand auf den Klötzchen aufliegen.
      Von vier Befestigungspunkte verspreche ich mir, dass relativ dünner Rahmen (gerade mal 12mm Materialstärke)
      über die ganze Breite fixiert wird und dadurch sich nicht verbiegt.

      Konzept 1.



      Das einzige ist nur, ich möchte gern die Befestigung so ausführen, dass ich den Sichtrahmen gegenüber dem Trägerrahmen
      verstellen kann (die Höhe ausgleichen, um den Rahmen im Wasser u bekommen)

      Da schwebt mir die Lösung vor, in dem ich in jedes Holzklötz eine Stockschraube eindrehe.
      Dann eine passende Mutter drauf.
      Danach kann der Sichtrahmen mit den Winkeln auf die Schrauben eingehängt werden.
      Mit den Muttern kann man dann die Höhe und somit die Winkelstellung des Sichtrahmens variieren.
      Gekontert wird das ganze mit noch einer Mutter je Schraube.

      Ich denke, das könnte funktionieren.
      Kompliziert stelle ich mir aber den Zugang zur Justiermutter zwischen der Wand und dem Sichtrahmen. Der Abstand wird
      ca. 70mm betragen. Ganz schön fummelig.

      Das zweite ist, in der Breite kann ich den Rahmen nicht verschieben. Ich bin durch die Schrauben am Träger und die Winkel
      am Sichtrahmen gefangen, was ungünstig ist.

      Ich würde den Sichtrahmen sowohl in der Höhe als auch in der Breite justieren können, denn er macht im Endeffekt
      mein endgültiges Bild.

      Konzept Variable Höhe.



      Wie schätzt Ihr diese Befestigung ein?
      Könnt Ihr vielleicht anderen Alternativen aufzählen (u.a. um auch die Breite variieren zu können)?

      Danke und Grüsse

      Alex.
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