Heimkino-Dachbodenausbau "Extrem" im Fachwerkhaus!?

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    • Heimkino-Dachbodenausbau "Extrem" im Fachwerkhaus!?

      Hallo beisammen!

      Ich habe vor, mein Heimkino ein wenig zu vergrößern und hoffe auf Eure fachliche Unterstützung ;)

      Momentan habe ich am alten Wohnort einen 36 m² Raum und wollte zuerst auf dem neuen Dachboden eine ähnliche Größe einrichten.
      Dann sagte mir ein Freund „Warum nicht gleich alles!?“ und aus diesem Grund bitte ich euch, mir etwas aus eurem Erfahrungsschatz mitzuteilen!


      Zuerst ist mir das wichtigste ob dieser Dachboden dazu überhaupt aus der Ferndiagnose geeignet ist,
      das Fachwerkhaus wurde mit teilweise neuem Gebälk in Erdgeschoss und Obergeschoss erneuert.
      Es ist solide gebaut und ein Zwischenboden kommt ja sowieso drüber.


      Hier die Maße Dachboden:
      Längs 13,00 m
      Breite 11,50 m
      Fläche ca. 156 m² (nach Reduzierung der Schrägen ca. 130 m²)
      Höhe Raummitte ca. 5,40 m
      Möglichkeit einer Zwischendecke bei 2,35 m Höhe unter Fachwerkbalken,
      oder bei 2,65 m über Fachwerkbalken

      Bei welcher Höhe sollte man unten seitlich die Schrägen „abgreifen“?

      Da das Dach eh komplett neu kommt, habe ich noch ein paar Variationsmöglichkeiten.
      Dem Dachdecker teilte ich mein Vorhaben grob mit und er machte diesen Vorschlag:
      - Dachziegel (Pflicht),
      - Aufsparrendämmung Holzfaser Dämmplatte 100 mm (Dach wird KfW)
      - Zwischensparrendämmung Mineralwolle 180 mm
      - innen Rigips 12,5 mm


      Beim Fußboden dachte ich an
      komplette Unterkonstruktion (auch gleich mit Mineralwolle?) zum Egalisieren und dann OSB Spanplatten 22 mm
      Was da später noch drauf kommt weiss ich noch nicht, Teppich z. B. wäre möglich.


      Technik:
      - Sony G70 Röhrenprojektor
      - Motorleinwand 100“, also ca. 204 cm breit, 152 cm hoch -> da steige ich bestimmt auf festem Rahmen mit Tuch oder ähnliches um.
      Die Bildgröße ist ja variabel, abhängig vom Standort Projektor/Leinwand/Gebälk
      - Teufel Theater 10 als 7.1 (mit insgesamt 2 Subs)



      Die Kabelage ist erst einmal unwichtig, Kabel können unterm Boden verlegt und aus dem kommenden Rigips kommen.
      Für Bild und Ton kommt nur 1 Kabel vom Projektor an den Receiver, von da geht es an den Player, Sat und Computer.


      Den größten Kummer bei der ganzen Einteilung der Lautsprecher bereitet mir das Gebälk
      (6 Stück, die 2 Balken mit schwarzem Pfeil können entfernt werden, siehe Bilder), Schornstein, Tür und Dachbodeneinstieg.

      - Was fällt euch bzgl. Aufstellung der Komponenten ein?
      - Sind die Materialen richtig gewählt bzgl. Raumakustik?
      - Habe ich etwas Entscheidendes vergessen?

      3D Bild mit SketchUp folgt später, muss mich erst reinfuchsen.


      Rege Anteilnahme ist ausdrücklich erwünscht :)

      Danke euch schon mal und Gruß,
      Sven
      Bilder
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    • Hallo Sven,
      schön, wenn Du so einen großen Raum hast. Noch schöner, wenn Du ein Kino rein bauen willst.
      Ehrlich gesagt würde ich mich in einem Raum dieser Größe nicht mit einem 2m Bild zufrieden geben. Das wirkt da kaum größer als ein Fernseher in einem normalen Wohnzimmer. Bildgröße in einem Kino sollte immer halbwegs zur Raumgröße passen, damit das wirkt.
      Beim Ton fürchte ich auch, dass ein Theater 10 bei diesem Raumvolumen etwas unterdimensioniert ist.
      Also entweder den Raum deutlich zurechtstutzen (wobei man sich dabei mit Akustikmaßnahmen großzügig austoben könnte) oder technisch deutlich aufrüsten.
      Wie viele Sitzplätze willst Du eigentlich unterbringen?
      HD RGB
      Homecinema Dreams Regensburg
    • Hallo Reinhard,

      ja, wie erwähnt hängt das von den Gegebenheiten ab,
      sprich Gebälk, Schornstein, Dachbodeneinstieg.
      Noch reichte die Leinwand ja, da ich nur ca. 3-4 Meter davor saß.
      Es wird dann auch zum "zocken" benutzt.
      Da bin ich offen für alles.

      Das Theater 10 bleibt wohl noch Jahre bestehen, das Geld für ein Upgrade würde ich dann lieber in einen Sportwagen stecken ;)
      Bin vollauf zufrieden damit und denke, dann wird eher der Raum gestutzt.
      Laut Teufel reicht das System doch für ca. 150m²?
      Du meinst bestimmt wegen der Höhe des Raums -> Volumen?

      Auf die Akustikmaßnahmen würde ich gerne zu sprechen kommen!

      2 Sitzplätze die eingemessen sind (also 2 Hauptplätze) benötige ich,
      für Besucher können ja Sitzplätze oder ein Sofa noch schnell verschoben werden,
      darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.
      Ich habe mal in einem Möbelhaus ein richtig schönes Multifunktionssofa gesehen, vielleicht finde ich das Foto noch...

      Ich werde morgen mal ein paar Bilder aus SketchUp einfügen, dann kann man auch besser planen...
    • BClad schrieb:

      Auf die Akustikmaßnahmen würde ich gerne zu sprechen kommen!
      Hier im Forum gibt es dazu massenhaft zum Nachlesen. Grundsätzlich gilt halt, je größer ein Raum, um so halliger wird er. Um die Nachhallzeiten auf ein akzeptables Maß zu bringen, muss dann dementsprechend gedämpft werden. Gerade im Bassbereich braucht man dazu einiges am Dämmvolumen. Je größer also der Raum, um so mehr musst Du für Dämmung einplanen. Sieh Dir mal als Beispiel das Kino von Caterham an. Heimkino 2.0 ..... Update 09.08.2014 - quasi fertig bis auf Kleinigkeiten plus neue Bilder
      Das ist ja alles mit Aufwand verbunden. Wenn Du dann den Raum weder für viele Sitzplätze noch für ein großes Bild nutzen willst, dann würde ich mir überlegen, wofür soviel Platz "verschwenden".

      Ob Dir die 'Teufel reichen, wirst Du wahrscheinlich jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen können, Bei 130 m² sind die Anforderungen aber natürlich höher als bei normaler Raumgröße.
      Ich würde Dir empfehlen, einen Plan zu machen, der auf Deine persönlichen Bedürfnisse (Anzahl Sitzplätze, Bildgröße) mit vernünftigem Abstand zu allen Lautsprechern, akustisch transparente Leinwand (d.h. dahinter auch ausreichend Platz), evtl. Technik außerhalb des Raums, Platz für Lüftungsmaßnahmen, großzügige Deckenhöhe usw. Daraus resultiert dann eine Raumgröße, die für DEIN Kino optimal wäre. Diesen Raum würde ich dann frei im Dachgeschoß platzieren.
      HD RGB
      Homecinema Dreams Regensburg
    • Moin,
      Du hast es ja schon selbst geschrieben - eine sinnvolle Nutzung als Kino haengt davon ab dass nix im Sichtfeld rumsteht, und da steht ja einiges.
      Grundriss waere sinnvoll in dem alles einhezeichnet ist - dann kann man daraus den groesstmoeglichen Raum ohne stoerendes Hebaelk etc. rausschneiden.
      Nur fuer ein Kino faende ich es fast zu schade den kompletten Raum zu nehmen und wenn ich Deine Anforderungen an die Zahl der Sitzplaetze lese wird der Platz ja eigentlich auch gar nicht gebraucht. Ich wuerde auf jeden Fall einen grosszuegigen Vorraum und einen Technikraum abtrennen.

      Just my 2 cent.
    • BClad schrieb:

      Da das Dach eh komplett neu kommt, habe ich noch ein paar Variationsmöglichkeiten.

      Kannst du das genauer definieren? Deine Beschreibung klingt für mich danach, dass die Konstruktion erhalten bleibt und das Dach "nur" eine neue Außenhaut bekommt.


      BClad schrieb:

      Zuerst ist mir das wichtigste ob dieser Dachboden dazu überhaupt aus der Ferndiagnose geeignet ist,
      das Fachwerkhaus wurde mit teilweise neuem Gebälk in Erdgeschoss und Obergeschoss erneuert.
      Es ist solide gebaut und ein Zwischenboden kommt ja sowieso drüber.

      Die Konstruktion auf dem Foto (das "hohe") sieht mir nach der damaligen Spar-Ausführung aus. Abwechselnd ein dicker Sparren aus Eiche und ein dünnerer aus Fichte, oder?

      Mir wäre nicht wohl dabei, das so stehen zu lassen und dann darunter Wohnraum auszubauen. Hier würde ich den Dachstuhl austauschen (Achtung: eigene Meinung!).
      Den gezeigten Raum könnte man wahrscheinlich sogar von allen Stützen befreien, sofern man das passende Material in die Hand nimmt.

      Bei dem gegebenen Ständerwerk würde ich an der Giebelwand gegenüber dem Aufgang quer das Kino einbauen. Abmauern muss man da auch nichts, der Raum wäre hinter einer akustisch transparenten Leinwand sehr gut zur Unterbringung von Lautsprechern, weiterer Technik oder auch akustisch wirksamen Materialien geeignet.
      Den Rest der Fläche kannst du dann nach Belieben als Foyer, Abstell-/Rumpelkammer oder sonstwas nutzen. Der große Vorteil dieser Lösung ist, dass du den Raum von Dachfläche zu Dachfläche inklusive dem sonst abgemauerten Raum nutzen kannst. Andernfalls müsste man einen Flur ums Kino herum bauen, damit man noch an die hintere Giebelwand ran kommt.


      MfG
      - deuterianus
      Gute Entscheidungen basieren auf Erfahrung. Leider kommt Erfahrung oft von schlechten Entscheidungen.
    • Ein wirkliches schön großes Projekt!

      Mir fehlt etwas die Fantasie bei der Vorstellung eines fertigen Kinos. Die Holzpfeiler sollen - bis auf die zwei - stehen bleiben? Ich weiß nicht ob mir das gefallen würde. Vom ersten Eindruck her würde ich längs den Mittelraum als Kino ausbauen (Rechteck) und eventuell einige Balken seitlich und oben sichtbar lassen - dürfte von der Raumgröße her genügen. Da seitlich noch schön viel Platz ist würde ich Blu-Ray Regale und Vitrinen in die Wände einbauen - aber das wäre wohl nicht jedermanns Sache ;) . Evtl. kann man ja noch auf weitere Pfeiler verzichten, wenn das Dach eh gemacht wird... war bei jedenfalls so, aber ich hoffe für Dich, dass Dein Dach in einem besseren Zustand ist als unseres damals... Fachwerk ist halt imnmer Arbeit...

      Das T10 finde ich auch bei größerer Raumnutzung für ausreichend. Sicher, ein JBL Kinosystem passt da auch gut rein, aber da hat man schon zu investieren. Die Lautsprecher können gut hinter eine akustisch transparenten Leinwand versteckt werden. Beim Bild würde ich bei einem großen Raum immer eine deutlich größere Bildwand wählen! Ich befürchte, da hilft nur ein Wechsel ins Digitallager (habe ich nicht bereut aufgrund der tollen Bildbreite).
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.
    • Hallo,

      mit dem "extrem" ködert man Leser, gut gemacht.

      Bei dem Aufwand den du in den Dachausbau steckst wird ein späteres Upgrade der Technik garnichtmehr sooo ins Gewicht fallen. Ich würde daher Projektor und Lautsprecher als vorläufig betrachten und den Raum ausbaufähig bauen.

      Wenn man die alten original Träger nicht durch eine Stahlkonstruktion abfangen und ersetzen kann oder will, dann bleibt dir wohl nur die Nutzung der hinteren Hälfte quer übrig. Ist auch wirklich groß genug und für zwei Plätze erst recht. Ich würde eine Leinwand 3-4 m breit bauen - soviel wie geht. Die kriegt der G70 natürlich nicht blendend hell aber wer weiß was danach kommt. Am Anfang musst du ja auch nicht die volle Breite nutzen. Wenn du schalltransparent baust kannst du später auch recht unkompliziert die Lautsprecher und Subwoofer wechseln. Als zu klein würde ich das System allerdings auf keinen Fall bezeichnen, hier sind nur zuviele Nerds unterwegs die sich 6KW RMS in 20 m2 einbauen.

      Dieser große Raum wird viel Aufwand und Kosten verschlingen und du hast zich Möglichkeiten ihn zu nutzen. Es wäre sicherlich gut sich vor der endgültigen Planung mal einen Eindruck von dem ein oder anderen Heimkino zu machen.

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Danke euch schon mal für die vielen Vorschläge, bin dadurch schon gedanklich weitergekommen :)

      @Reinhard
      Ja, die Dämmung darf nicht zu kurz kommen und der Raum wird schon gedanklich zurechtgestutzt,
      130m² sind zu viel, in 36m² wie jetzt bekomme ich eher Platzangst und das Theater 10 ist dafür
      nach eigener Meinung ungeeignet.

      Zu der Anzahl der Sitzplätze kann ich noch nichts konkretes sagen, klar,
      es kommen auch mal 4-6 Besucher, aber den Großteil werde ich alleine oder zu zweit dort verbringen.

      @hocky
      Das Gebälk würde wenn es sichtbar bleibt natürlich ordentlich aufgehübscht, ich finde das würde dem Kinoraum
      eigenen Flair geben.

      Der Raum kann ruhig genommen werden, es gibt definitiv keine Platzprobleme in dem Objekt ;)

      Ob ich einen Technikraum nur für meinen Onkyo NR905 nebst Kabelage benötige weiss ich noch gar nicht,
      das meiste soll ja über Computer laufen, hier müsste ich Maus und Tastatur USB verlängern wenn es denn geht
      (weiss nicht wo bei USB ein Maximum ist) . Funk habe ich auch, hat mich nie überzeugen können.
      Über den Technikraum grübel ich ab jetzt aber!

      @deuterianus
      Genau, die Aussenhaut kommt komplett neu und manche Sparren werden erneuert oder verstärkt!
      Ein oder zwei Balken werde ich auch noch erneuern.

      Ich hatte mehrere Dachdecker zu Besuch, alle haben für die Tragfähigkeit "gründes Licht" gegeben.
      Ich denke du meinst mit Fichte den Balken oben rechts auf dem Bild der oberen Sicht, dieses dünnere Stück
      ist aber nur ein schwarzes Schaf, die restlichen habe eine ordentliche Stärke.
      Hatte die Dachdecker auch gefragt ob es irgendwie möglich wäre weniger "Säulen" zu haben,
      doch das Grundgerüst muss so bleiben.

      Dies hat auch mit der Tragfähigkeit des Fußbodens zu tun, das ist ja nicht massiv/Beton.
      Sehe da keine Alternative...

      @olli
      Genau, im Moment denke ich noch daran, das Gebälk zu integrieren,
      ich würde am liebsten eine Zwischendecke über den 2. oberen Balken ziehen,
      so dass die Raumhöhe noch gut ausgenutzt werden kann, das dürften dann ca. 2,50 m werden.

      Bzgl. Bildwand werde ich wohl das größtmögliche nehmen und behalte mir dann vor, die nächsten Jahre noch ins Digitalzeitalter überzugehen.
      btw, habe mal eben deinen Raum angeschaut und bin sehr von deiner Liebe zum Detail beeindruckt! TOP!

      @rumpeli
      Danke,
      bei "extrem" wusste ich eben nicht, ob es in diesem Forum extrem ist oder doch normal ;)
      Hatte bisher den Eindruck, dass ein Heimkino so um die 40m² im Schnitt hat.

      Naja, also ich gehe das ja anders an:
      Der Dachboden muss ja eh irgendwie gemacht werden, Dach wird von aussen neu gemacht,
      Innenverkleidung folgt dann auch -> man hat einen Raum.

      Das Heimkino ist dann "nur" eine Option und die Extrakosten für Dämmung, Elektrik, Optik etc. verteile ich auf die nächsten Monate.
      Der Raum soll auf jeden Fall ausbaufähig sein, da bin ich absolut deiner Meinung!

      Ich mag den Raum eben nur nicht zu klein, da kriege ich Komplexe (noch mehr).
      Dafür würde ich dann auch auf etwas Dynamik verzichten.
    • SketchUp ist wirklich ein superbes Programm, das sehr einfach und intuitiv zu bedienen ist nach den Tutorials! :yes:

      Hier mein erster Versuch nach ein paar Stunden. Auf Farbe habe ich noch keinen Wert gelegt.
      Die Maße sind bis auf ein paar Zentimeter absolut genau!!

      Die 2. Balkenreihe bei 2,60 m Höhe ist noch nicht vollständig, die Balken ganz oben auf 4,50 m Höhe auch nicht und beim Gebälk sind die diagonalen Streben nicht eingezeichnet.


      Ich denke mal, dass es am sinnvollsten ist, vor dem Dachbodeneinstieg eine Zwischenwand zu ziehen.
      Bleibt nur die Entscheidung wo die Leinwand hinkommt. Schaue mal den Projektionsabstand beim G70 an.

      Gruß,
      Sven
      Bilder
      • Dachboden 2d.jpg

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      • Dachboden oben 2d.jpg

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      • Dachboden Seite 2d.jpg

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      • Dachboden mit Maße#2.jpg

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    • Moin, ich habe einen ähnlichen Raum nur etwas kleiner mit 8x10 m. Akustisch optimiert versteht sich. Einiges muss ich schreiben:

      Da geht eine Menge Schallenergie verloren (habe 20 cm Dämmung) Fußboden ist auch eine große schwimmende Platte mit 8x8 cm Kanthölzer als UK und 2 cm OSB Platten und Zwischendämmung. Darauf befindet sich ein Teppichboden.
      Die LW mit 2,5 m Breite wirkt tatsächlich wie ein 32" Fernseher. Kommt auf den Sitzabstand an. Der Ton ist sauber und ziemlich neutral. D.h. es sind keine nennenswerte Fehler vorhanden nur muss der Poti ein Stück höher aufgedreht werden, das deutlich. Vom Klang finde ich es persönlich schon fast langweilig. ( die Leute im Nachbarhaus nicht)
      Bei der Größe des Raumes und großen Sitzabstand könnte man über PA LS nachdenken. LS mit unter 90 dB Kennschalldruck machen einen da, glaube ich nicht glücklich.

      Sonst habe ich nur ein kleines Dachfenster 60x120cm eingebaut andere 2 kleine Fenster sind an der Rückwand um belüften zu können. Sonst ist es da drin stockdüster, und es bleibt auch bei heißen Tagen relativ kühl.
      Gruß, Gerhard

      "It´s my way or highway!"
    • So lange Du noch das ganze Gebälk frei sehen kannst,
      würde ich an Stelle der Dachdecker lieber mal einen Statiker fragen.
      Diie zusätzliche Dachlast durch Dämmung @co erscheint mir nicht
      vernachlässigbar zu sein, da kommen schon ein paar Kilo (Tonnen)
      zusammen.
      Wenn man einen guten Statiker erwischt, kostet das nicht die Welt und er kann den ein oder anderen Balken sicherlich wegrechnen und durch einen ordentlichen Leimbinder an geeigneter Stelle ersetzen.

      Hat der Statiker seine Vorschläge unterbreitet, würde ich erst über die endgültige Raumaufteilung (ernsthaft) nachdenken.


      Hardy
      Marantz SR7010; Oppo UDP 203;
      Klipsch Reference MKII 9.4.4 powered bei Crown XLI

      SONY VPL-VW260 ES; EH Tension 21:9 2,8m, Sony KDL-75W855C
    • BClad schrieb:


      Ich denke du meinst mit Fichte den Balken oben rechts auf dem Bild der oberen Sicht, dieses dünnere Stück
      ist aber nur ein schwarzes Schaf, die restlichen habe eine ordentliche Stärke.


      Ich habe mal in deinem Bild markiert, was ich meine:


      Wie viel Abstand hast du dann zwischen ordentlichen Sparren? 1,50m? Das deutet übrigens auch auf einen sparsamen Bauherren hin. Wo genug Geld war, hat man damals auch nicht am Bauholz gespart. Daran kann man hier in der Gegend gut ablesen, wie groß die Höfe vor einigen Jahrzehnten so waren (relativ gesehen).
      Holz trägt 'ne Menge Last, das ist mir klar. Wir haben selbst einen Altbau (~110 Jahre) auf dem Hof, dessen Dachstuhl etwas mickriger aussieht bei fast gleicher Grundfläche. Es hält, hat Kyrill und den "starken Schneefall" im Winter 2006 überlebt. Selbstverständlich fand das aber niemand. Daraus eine moderne Dachfläche machen? Ausgeschlossen ...
      Ich will die Einschätzung der Dachdecker nicht anzweifeln. Das Vorhaben kann auch mit dem alten Dachstuhl hinhauen. Erfahrene (!) Handwerker können Ihren Werkstoff in der Regel gut einschätzen, aber ohne belastbare Statik sollten auch die nicht einen Knüppel austauschen.

      Die von hardy angesprochenen Leimbinder wären auch mein Favorit. Die könnten vom Giebel und 2 bis 3 Pfeilern getragen werden. In so einem Fachwerkhaus finden sich sicher einige Stellen, um die Last auf die Erde zu bringen. Notfalls mit einem Ständerwerk, das die Last auch quer zu den Pfetten auf die Wände verteilt.
      Eine Balkenlage ist natürlich Pflicht, damit die Sparren nicht auseinander spreizen. Die könnte dann nach Bedarf auf sinnvoller Höhe gesetzt werden.
      Je nach Tragfähigkeit der Außenwände könnte man die Pfeiler in der Fläche auch durch Metall-Böcke ersetzen. Die müsste man sich dann wie ein Trapez vorstellen, das vom Boden bis unter die Mittelpfetten geht und unten durch ein Flacheisen gespannt wird. Mit der Methode haben wir hier in einem alten Stallgebäude eine Fläche von etwa 7x13m quasi freigeräumt. Nur die Doppel-T-Träger schauen ein paar cm aus der Wand.

      Und nur mal so am Rande: Ich gehe stark davon aus, dass ein neuer Dachstuhl nicht nennenswert teurer wird, als diese Konstruktion zu behalten. Ziegeln und Latten müssen eh runter und auch nachher wieder drauf, das bleibt also fix.
      Jetzt sollte man sich mal überlegen, wie viel Arbeitszeit für das Anbringen von Verstärkungen und den Austausch von dem einen oder anderen Sparren drauf geht. Das Holz war damals nicht so gleichmäßig verarbeitet wie es heute mit CNC-Maschinen möglich ist, also muss bei der ersten Schicht von innen und außen recht viel angeglichen werden, damit auch alles gerade wird.
      Ein neuer Dachstuhl hingegen wird in der Werkstatt vorgeschnitten und kann quasi wie ein Baukasten an einem bis zwei Tagen aufgebaut werden (Setzt natürlich die richtige Kolonne voraus). Die restlichen Beplankungen gehen dann ziemlich schnell von der Hand.

      BClad schrieb:


      Hatte die Dachdecker auch gefragt ob es irgendwie möglich wäre weniger "Säulen" zu haben,
      doch das Grundgerüst muss so bleiben.

      Dies hat auch mit der Tragfähigkeit des Fußbodens zu tun, das ist ja nicht massiv/Beton.
      Sehe da keine Alternative...


      Ohne jemandem was böses zu wollen: Kann es sein, dass die Dachdecker einfach Angst davor haben, da mal einen Rundumschlag zu machen? Ein erfahrener Bauingenieur, gern auch aus dem Industrie-/Hallenbau, wird dir vermutlich andere Antworten geben. Wer ein Hausdach nach dem anderen macht, sagt schnell mal "das geht nicht anders". Schließlich will man kein Risiko eingehen.
      Dazu kenne ich noch das Gegenteil: Mein Vater war fast 40 Jahre als Zimmerermeister in einem Industrie-/Hallenbau-Unternehmen tätig, das Gebäude von der Blockhütte über Einkaufspassagen bis zum Flughafenterminal gebaut hat. Die Leute gehen einfach anders an so einen Fall ran, als es der Dachdecker um die Ecke tut. Typischerweise mit einem Statiker im Boot. In dem Kontext habe ich auch schon mehrere Altbausanierungen "mitgemacht" (z.B. als Helfer hier auf dem Hof). Ein "das geht nicht anders" habe ich da auch in den Planungen nicht mitbekommen. Eher "dann müssen wir aber hier ... und da .... "

      Jetzt hoffe ich mal, dass ich niemandem auf den Schlipps getreten bin (Gruß an derSchreiner). Ich bin nur überzeugt davon, dass hier eine optimale Lösung für das Gebäude anders aussieht, als bisher angedacht.

      Und was mir noch einfällt: in dem genannten Altbau hat man früher über Küche und Wohnzimmer regelmäßig 10 bis 15 to Getreide für den Winter eingelagert. Wie sieht das bei deinem Haus mit landwirtschaftlichem Hintergrund aus? Vielleicht hält der Bau unter dem Dach mehr aus, als man denkt ;)


      MfG
      - deuterianus
      Gute Entscheidungen basieren auf Erfahrung. Leider kommt Erfahrung oft von schlechten Entscheidungen.
    • @hardy und @deuterianus

      Danke euch, genau deswegen habe ich den Thread erstellt:
      Ich benötige Ideen, Fachwissen und Erfahrung!

      Habe heute mal rumtelefoniert und nächste Woche möchte ein Zimmermann vorbeischauen,
      der sein Spezialgebiet bei Fachwerkhäusern hat!
      Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen!

      Bzgl. Sparrenabstände messe ich nochmal durch.
      Das Haus ist über 200 Jahre alt.
      Einer der Dachdecker hatte aber auch einen Zimmermann in der Firma und wie gesagt keine Bedenken gehabt,
      laut ihm müssen nur ein oder zwei Balken getauscht werden.
      Da werde ich aber nächste Woche schlauer sein...

      Leimbinder oder Ständerwerk, der Zimmermann wird mir ein paar Vorschläge machen,
      ich bin gespannt ob die auch ökonomisch sind :bigsmile:

      Ja, das Dach an sich ist nicht gerade und der Dachdecker müsste viel angleichen um die Aufsparrendämmung
      wirksam verlegen zu können, das macht viel mehr Arbeit.

      Da gebe ich dir recht, kein Dachdecker hat mir empfohlen, einen Rundumschlag zu machen!
      Urteilen kann ich darüber aber erst nächste Woche.

      Alles eine Frage der Mentalität: Geht nicht gibt´s nicht.
      Bei größeren Baustellen kommen aber auch schon alleine wegen der größeren Haftung mehr Fachleute.

      Ja, wurde u. a. als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt.
      Dennoch habe ich bei der Deckentragfähigkeit etwas Bedenken,
      aber hier werde ich auch den Zimmermann zu Rate ziehen.

      Jetzt habe ich aber schon eine immense Erwartungshaltung ihm gegenüber!


      Gruß,
      Sven
    • Schön, dass du dir einen Fachmann für Fachwerkhäuser gesucht hast. So einen Altbau kann man nur mit Erfahrung angehen, alles andere ist unnötig viel Risiko. Es kommt schließlich nicht darauf an, welchen Beruf der Handwerker gelernt hat, sondern mit welchen Objekten Erfahrungen gesammelt wurden.

      Jetzt kümmerst du dich erstmal um eine langfristig wirtschaftlich sinnvolle Dachsanierung, danach bekommst du umso mehr Tipps für ein schönes Kino :bier:


      MfG
      - deuterianus
      Gute Entscheidungen basieren auf Erfahrung. Leider kommt Erfahrung oft von schlechten Entscheidungen.
    • BClad schrieb:

      Da gebe ich dir recht, kein Dachdecker hat mir empfohlen, einen Rundumschlag zu machen!
      Urteilen kann ich darüber aber erst nächste Woche.

      Die werden ja meist auch pro Stunde bezahlt :biggrin:

      Bin mal gespannt, was der Zimmermann sagt.
      Aber wenn eh das halbe Dach abkommt, macht der Rest wohl auch Sinn.
      Wobei die Balken natürlich sehr schick sind und im Heimkino integriert was besonderes wären...
    • blindedbyphil schrieb:

      Die werden ja meist auch pro Stunde bezahlt :biggrin:

      Von deren Chef, ja. Für den Kunden sollte die Sache durch einen Werkvertrag mit Festpreis geregelt sein. (Fest definiertes Ergebnis zum festen Preis, da ist man bei Problemen besser abgesichert)


      blindedbyphil schrieb:

      Bin mal gespannt, was der Zimmermann sagt.
      Aber wenn eh das halbe Dach abkommt, macht der Rest wohl auch Sinn.

      An die Konstruktion geht niemand wieder dran, wenn da jetzt eine neue Schale drauf kommt. Da sollte man sich keiner Illusion hingeben. Daher heißt es: Jetzt oder nie.


      blindedbyphil schrieb:

      Wobei die Balken natürlich sehr schick sind und im Heimkino integriert was besonderes wären...

      Das alte Holz muss auch nicht entsorgt werden. Das wäre sogar die schlechteste Alternative. Es gibt hier und da Tischlereien, die altes Material für die Restaurierung von alten Möbeln suchen. Manche bauen daraus sogar neue "antike" Möbel. Vielleicht weiß dein Handwerker des Vertrauens dazu ja was.
      Falls man die Optik mag, kann man auch ein paar der alten Knüppel im neuen Kino (oder sonstwo) unter die Decke schrauben. Die Säulen mit den diagonalen Verstrebungen könnte ich mir auch flach an den Seitenwänden vorstellen. Da gibt es sicher einige Möglichkeiten, um da was tolles im Stil des Fachwerkhauses zu machen. Nur bitte keine Streben im Raum, irgendwann haut sich daran jemand den Schädel ein :nono:


      MfG
      - deuterianus
      Gute Entscheidungen basieren auf Erfahrung. Leider kommt Erfahrung oft von schlechten Entscheidungen.
    • So,

      habe nach etwas verstrichener Zeit neue Ergebnisse:

      Der Dachstuhl würde das Gewicht wohl halten,
      der Zimmermann hat für eine Verstärkung "nur" eine Empfehlung ausgesprochen,
      absolut nötig sei es nicht.

      Als Sparrenverstärkung werden wie von deuterianus schon angesprochen und eingezeichnet die "Sparversion"-Balken ersetzt.

      Möglich ist es, beide Dachseiten zu verstärken oder eben nur eine (dazu forsche ich grad noch nach).


      Die erfreuliche Nachricht bezüglich mittlerer Säule/Träger neben dem Schornstein ist,
      dass dieser entfernt werden kann. Dazu bedarf es nur einer doppelten Kehlbalkenlage darüber.

      Um die anderen 2 Träger zu entfernen bedarf es schon reichlicher Investition, er hat es als unwirtschaftlich bezeichnet.
      Als Stilelement würde ich mich auch mit den beiden anfreunden können.

      Eine Zwischendecke wäre auch von der Statik kein Problem solange nicht ZU viel Gewicht darauf gelagert wird.

      Beides habe ich schon im Modell eingezeichnet.

      Aus dem Bauch/Kopf heraus würde ich mit dem Raum bis zur Treppe gehen und dort die Zwischenwand ziehen.
      Dann wären es
      - in der Länge 9 Meter,
      - in der Breite momentan 10,70 m, nach Reduzierung der Schrägen direkt am ersten Kontakt des diagonalen Balkens des Trägers unten (an diesem Punkt mit einer noch-Raumhöhe von 1,40 m) wären es ca. 8 m.
      - bei der Raumhöhe bis zur Zwischendecke rechne ich mit mindestens 2,30 m nach Dämmung.


      Was haltet ihr von der Raumkonstellation?
      Um Verbesserungsvorschläge wird ausdrücklich gebeten!

      Aber wie gesagt, ein kleiner Raum von 30 - 40 m², da fühle ich mich wie im Schneckenhaus ;)


      Gruß,
      Sven
      Bilder
      • Dachboden nach Entfernung Mittelträger.jpg

        210,98 kB, 1.290×655, 153 mal angesehen
    • Hallo !

      Ich würde keine Zwischendecke einbauen. Mit den nötigen Akustikelementen wird alles nochmal niedriger und die ist für einen so großen Raum schon nicht so hoch. Auf den Fußboden kommt vielleicht auch noch etwas Aufbauhöhe dazu.

      Bei den großen Abmessungen des Raumes kannst du jedenfalls viel mit preiswerter Mineralwolle arbeiten.

      Gruß
      Thorsten
    • n'Abend,

      ich hab mir hier mal die interessanten Teile rausgepickt...

      BClad schrieb:

      Der Dachstuhl würde das Gewicht wohl halten, der Zimmermann hat für eine Verstärkung "nur" eine Empfehlung ausgesprochen, absolut nötig sei es nicht.

      Wie stark sind die Tüddelchen bei "nur"? Ihr habt ja sicher auch darüber gesprochen, wie der alte Dachstuhl (in aktueller und renovierter Form) den Ausbau da oben beeinflussen wird (Ungleichmäßigkeiten etc.).

      BClad schrieb:

      Als Sparrenverstärkung werden wie von deuterianus schon angesprochen und eingezeichnet die "Sparversion"-Balken ersetzt.

      Immerhin würde damit kein Sparren aufgedoppelt (oder so). Aber dann sehen die Sparren auf den Bildern wohl dünner aus, als sie wirklich sind.

      BClad schrieb:

      Möglich ist es, beide Dachseiten zu verstärken oder eben nur eine (dazu forsche ich grad noch nach).

      Das war mein persönlicher "what the f***"-Moment des Tages (und da hat mein Chef schon ein wenig vorgelegt). Wieso sollte man das tun? Unterschiedliche Windlasten (z.B. wegen anderer Bebauung, Wald, ...)?


      MfG
      - deuterianus
      Gute Entscheidungen basieren auf Erfahrung. Leider kommt Erfahrung oft von schlechten Entscheidungen.
    • Da fallen mir spontan 2 Aspekte zu ein.

      1. Schon mal die Infinite Baffle Subwoofer von Serena hier im Forum gesehen? Als passende Chassis springt einem da aktuell natürlich auch sofort etwas in den Sinn.

      2. Wenn die Decke sowieso neu gebaut werden muss, dann kann man sie sicherlich nahezu kosten- und platzneutral als Diffusor und Absorber für den darunter liegenden Raum entwickeln.

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Na da hst du dir aber wirklich ein ordentliches Projekt ausgesucht -steckt auf jeden Fall potential drin. Von der Statik scheint es ja dann auch möglich zu sein. Die eingezogene Decke würd ich ggf. aber auch überdenken -aber hier müsste dann wohl jemand mit fundierten Akustikkenntnissen ran, da ich nicht weiß wie sich ein offener Giebel mit ~5m Höhe verhält.

      Bin wirklich gespannt was aus diesem Vorhaben tolles entsteht!
      Beste Grüße Ases
    • @ Thorsten
      Um Missverständnissen vorzubeugen,
      ich meinte nicht eine richtige Decke sondern eher etwas wie eine Dämmschicht damit der Raum nicht zu hoch wird.

      Habe auch in anderen Berichten herausgehört, je mehr Volumen ein Raum hat, desto mehr Leistung benötigt logischerweise die Anlage dann.
      Korrigiert mich da gerne wenn ich falsch liege...
      Die "Zwischendecke" mit jetzigem Stand würden OSB-Platten (damit man auch mal kurz drübergehen kann) + Dämmung werden.

      Der Fußboden wird dann auch mit Dämmung versehen, das wäre dann quasi ein Raum-in-Raum-System!?


      @deuterianus
      Die Zwischenräume der dicken Sparren sind ca. 1,60 m.
      Was die kleinen für eine Stärke haben schaue ich nochmal, grob geschätzt knapp die Hälfte der Sparren.

      Das stimmt, empfand ich auch so :D

      Es wird wohl deswegen sein, weil die eine Dachhälfte (die Seite, die im 3D-Modell offen dargestellt wird)
      übergeht auf einen überdachten Nebeneingang mit ca. 11 m Länge, 3-4 m Breite, dessen Dach gleich mit erneuert wird.
      Dies ist ja ein Unterschied zur anderen Seite, hier frage ich aber die Tage noch genauestens nach...


      @rumpeli
      Nach etwas Nachforschung gehe ich richtig in der Annahme,
      dass du solche Subs auf dem Dachboden meinst?

      hometheatershack.com/forums/ib…ib-projects-photos-2.html

      Das wäre wirklich eine sinnvolle Alternative oder eher Ergänzung zu den M12000
      und man ist nicht zeitlich eingeschränkt um dies zu entscheiden, danke für den Tipp.

      Genau, bei der Decke brauche ich dann nur ein Konzept
      der richtigen Höhe/Materialien und der Gesamtstärke der Decke.


      @ases
      Ja, danke, das Potential ist da, werde das dann nach und nach ausbauen.
      erstmal das Grundgerüst zum überhaupt hören (kann ja nicht Monatelang verzichten)
      und später dann die Feinheiten. Man wird ja eh nie fertig ;)

      Eine Alternative zur Zwischendecke wäre unter die obersten Querbalken zu gehen,
      das wäre dann eine Gesamthöhe von ca. 4,20 m.
      Wobei hier dann kein Infinite Baffle System möglich wäre.


      Gruß,
      Sven
    • Mit der osb hast du eine Schallharte Oberfläche drin, was die Akustik entsprechend beeinflusst. Zur Optik hinsichtlich der deckende habe ich ja schon geschrieben, dass ein großer Raum mit niedriger Decke nicht wirkt.
      Eine Raum in Raum Konstruktion ist was anderes, falls du das meintest. Da bist du weit von entfernt.
    • So, neues Update und jetzt bin ich wieder schlauer:
      Bei den Sparren war ich einfach nur zu unfähig das Angebot vom Dachdecker richtig zu lesen :verlegen: :spank:

      Zwischen den Sparren werden die besagten schwachen Sparren durch Bohlen 5 cm x 20 cm ersetzt!!

      Der Zimmermann hatte noch eine "einseitige Verstärkungsbohle je Sparren" angeboten, nicht nur eine Seite wie von mir weiter oben geschrieben.
      Also kann man dies wohl abhaken.

      Entfernung mittlerer Träger bleibt aber.
      Nun die anderen Sachen:

      1)
      Bzgl. Zwischendecke habe ich noch eine Alternative und zwar,
      dass die Kehlbalkenlage sichtbar bleibt und die Decke von weiter oben abgehangen wird.

      In ca. 3,80 m Höhe werden Bohlen/Balken an den Sparren montiert.
      Das müsste bei Erhöhung des Fußbodens dann am Ende knapp über 3,60 m Raumhöhe sein im mittleren Bereich.

      Die Balkenlage ist jetzt noch variabel, also wenn dieses Konzept die beste Lösung wäre, was ist die beste Höhe?

      Bilder davon und mit eingezeichneter Zwischenwand anbei.

      2)
      Die Tür wird wohl nur dort sinnvoll sein, dann ist noch genügend Platz für eine relativ große Leinwand mit bis zu 4 m Breite.

      Die andere Wand ist die Fensterfront, da wollte ich eigentlich keine Leinwand hinsetzen.

      Die Verkleidung der Schrägen haben eine eingeichnete Höhe von 1,50 m.
      Soll ich die hinter dem Rigips frei lassen und davor eine Dämmschicht anbringen + Tuch? Welche Höhe ist hier gut für eine Schräge?

      3)
      Der jetzige Fußbodenbelag besteht aus einer ca. 2 cm dicken Schicht gegossenem Gips? (siehe Foto) oder ähnliches.
      Sollte man diesen entfernen (wäre leicht, lässt sich schnell zerteilen) oder dient dies in irgendeiner Art noch der Akustik z. B. wegen Bassundurchlässigkeit?

      Auf den Fußboden wäre die beste Methode in der Unterkonstruktion Steinwolle verlegen und dann die OSB drüber?


      Danke euch und Gruß,
      Sven
      Bilder
      • fußbodenbelag.jpg

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      • Dachboden 3,80m aussen.jpg

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      • Dachboden 3,80m innen.jpg

        174,07 kB, 1.290×655, 102 mal angesehen
    • Hm, es wäre vielleicht doch hilfreich die Größenordnung deines Budget zu kennnen. Die geschilderten Bauvorhaben sind ja kein Pappenstiel. Wenn dann noch 4 m Leinwand dazukommen bist du mit dem Gesamtprojekt ruckzuck > 50k. Da würde ich mir in jedem Fall eine professionelle Bauplanung mit Referenzen im Heimkino/Studio Bau holen und hoffen, dessen Honorar durch vermiedene Fehlinvestition zu kompensieren und als Nebeneffekt auch noch das bessere Kino zu bekommen.

      Bei einem Schülerprojekt, in dem es um 4 EUR/m2 Baumarktteppich, das Aufblasen von Omis vererbter Stereoanlage auf 5.1 und welcher Wandanstrich eignet sich für meinen gefundenen Präsentationsbeamer geht - da hat man glaube ich andere Erwartungen. Aber selbst da sind schnell viel mehr Stunden und auch am Ende einige hundert Euros mehr weg als ursprübglich angenommen.

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Hallo rumpeli,

      ich versuche gerne mal nach kurzer Einleitung das Budget darzustellen:

      Erst einmal ist es mir immer wichtig, ein solides Grundgerüst zu schaffen,
      das Dach muss neu (eilt) und dazu muss auch eine optimale Höhe für die abgehängte Decke gefunden werden,
      da die Bohlen dafür integriert werden müssen.

      Danach kommt die Unterkontruktion auf den Fußboden mit den OSB-Platten.
      Dann oder davor Rigips an die Wände.

      Bis hier denke ich, dass ich keinen Akustiker benötige.

      Mit den 2 Maßnahmen wird es dann in den Winter gehen, da ich mit dem Rest des Hauses auch noch zu tun habe.


      Nun zum Budget:
      Das ist dann aufgebraucht und wird erst nach dem Winter aufgestockt :thumbs-up:

      - Lautsprecher habe ich
      - Projektor behalte ich erstmal noch
      - Leinwand habe ich 100" 4:3, das nutze ich zur Not
      - Elektroinstallation: Kabel etc. liegen bereit


      Fehlt u. a.:
      - Beleuchtung
      - optimale Leinwand
      - Dämmung, Molton, Absorber etc.
      - Teppich
      - (vernünftiges) Lautsprecherkabel
      - Zwischenwand mit Tür
      - Sitzmöglichkeit

      Preislich, um mich einschätzen zu können, würde ich keine 6.000 Euro für einen Projektor ausgeben und
      ich kaufe Geräte und Materialien nach guter Preis/Leistung.
      Also keine Luxusartikel.

      Was preislich noch auf mich zu kommt muss eben nach Priorität gemacht werden,
      ich rechne bei dem Projekt bis zu 2 Jahre insgesamt ein bis es richtig schön ist.


      Gruß,
      Sven
    • BClad schrieb:

      das Dach muss neu (eilt) und dazu muss auch eine optimale Höhe für die abgehängte Decke gefunden werden,
      da die Bohlen dafür integriert werden müssen.


      Okay, Missverständnis meinerseits, dass das Kino der Treiber für den Dachausbau sei. Dann wäre das nähmlich eher ein Luxusprojekt schon wegen der hohen Baukosten.Wenn also quasi kostenneutral der neue Dachboden als Kino genutzt werden soll geht das natürlich auch.

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Nach und nach ist doch ein guter Plan - zumal das T10 ja ein durchaus potentes System ist und den Raum schonmal gut beschallt.

      Beim Bild würde ich aber auf JEDEN Fall eine breitere Bildbreite nutzen. Eine Selbstbauleinwand ist leicht gebaut und kostet relativ wenig. Beim Proki heißt es dann vielleicht Austausch gegen zB einen gebrauchten JVC. Alles andere macht auch für den Übergang nicht wirklich Spaß.
      Gruß

      olli


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