Epson EH-LS10000 Laser-Projektor

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    • Epson EH-LS10000 Laser-Projektor


      EPSON EH-LS10000


      Epson kündigt seinen neuen Laser-Projektor an, der auf der CEDIA 2014 vorgestellt wird. Hierbei handelt es sich um einen R-LCD-Projektor mit Full-HD-Auflösung. Dieser Projektor soll sogar 4K-Kontent abspielen können, allerdings nicht mit voller 4096 x 2160 Pixel-Auflösung, sondern mit 1920 x 1080 Pixeln. Mittels einer E-Shift-Technik wird das 4K-Bildsignal aufbereitet und projiziert. HDMI 2.0 und HDCP 2.2 werden unterstützt bis 10,2 Gbps. Damit sind 2160p/60 Hz mit 8 Bit und 4:2:0 möglich.
      R-LCD steht für Reflective Liquid Crystal Display, also eine Art "LCOS"-Technik. Diese R-LCD-Technik funktioniert ganz ähnlich wie die Techniken von Sony (SXRD) und JVC (D-ILA).


      Die Lichtquelle besteht aus 2 blauen Laser-Engines. Das Licht des ersten Lasers wird mit einem gelben Phosphorrad in Grün und Rot gefiltert. Das Licht des zweiten blauen Lasers wird "unbearbeitet" über einen zweiten Lichtweg geleitet. Danach beleuchten Rot, Grün und Blau die entsprechenden drei R-LCD-Panels, bevor die 3 Bilder am Ende "zusammengesetzt" und projiziert werden. Die Maximalhelligkeit gibt Epson mit 1500 Lumen an. Im ersten Test ist von 1300 Lumen zu lesen, die nach der Kalibrierung auf 6500 Kelvin (D65) herauskommen sollen. Schwarzbilder werden mit 0,00 Lumen dargestellt, weil die Laser schlicht und ergreifend "ausgeschaltet" werden.

      Der LS10000 besitzt mehrere Bildmodi zur Auswahl, die über unterschiedlich große Farbräume verfügen - darunter REC709, DCI und AdobeRGB.
      Ebenso wurde die Super-Resolution von Epson überarbeitet, so dass diese Technik Feindetails noch besser herausstellt. Zoom, Fokus, Lens-Shift lassen sich elektronisch per Fernbedienung einstellen. Die eingestellten Bildformate können gespeichert werden und per Knopfdruck aufgerufen werden. Auf diese Weise kann automatisch z. B. zwischen den Bildformaten 16:9 und 2,39:1 hin und her geschaltet werden. Diese Lens-Memory-Funktion finde ich sehr praktisch, wenn eine Leinwand im Cinemascope-Format genutzt wird, um unterschiedliche Bildformate in identischer Höhe darzustellen.

      Da der Epson LS10000 in diesem Jahr in Europa nicht erhältlich sein wird, wurde er öffentlich nicht auf der IFA vorgestellt. Unter NDA wurden ein paar Händlern und Journalisten das Gerät vorgeführt.

      In Deutschland soll der Epson EH-LS10000 ab März 2015 erhältlich sein. Die ersten Modelle sind für die USA bestimmt.
      Ein finaler Preis wurde für Deutschland noch nicht genannt - dieser soll aber unter 10.000 Euro liegen.


      Text: von mir
      Fotos: Epson


      TEST: EPSON EH-LS10000
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Hi,

      der neue Epson ist ein sehr interessantes Gerät, in vielen Punkten wie z.B. der Lichtquelle absolut richtungsweisend.
      Ich bin echt gespannt wie Epson die Probleme mit der Laser-Klasse löst und ab wann das Gerät bei uns zu bestaunen ist.

      Interessant wäre auch zu wissen was er von HDMI-Seite verarbeiten kann, wenn denn die 4K-Bluray Ende 2015 rauskommt, denn einen sehr großen Farbraum kann er dank Laser-Einheit ja darstellen, ob es für REC2020 reicht?

      Hier ein Eindruck von einem Vor-Seriengerät.

      Gruß
      Markus
      „Denken ist, was viele Leute zu tun glauben, wenn sie ihre Vorurteile ordnen.“ -William James
    • chillmaster schrieb:

      in vielen Punkten wie z.B. der Lichtquelle absolut richtungsweisend.
      Ich bin echt gespannt wie Epson die Probleme mit der Laser-Klasse löst

      Das ist ungefähr so richtungsweisend wie ein Brennstoffzellen-Auto das Alkohol tankt den Alkohol mit einem Reformer den Wasserstoff entzieht und damit die Brennstoffzelle betreibt.

      Die Lichtquelle ist IMHO ein verkrüppelter Witz, erst mit den billigsten und leistungsfähigen Lasern (den blauen) knackig Photonen erstellen, diese Photonen dafür verwenden eine Phosphormischung zu befeuern damit dieser Phosphor ein weisses Mischspektrum abgibt.

      Und am Ende dieses weisse Licht wieder durch die altbekannte Technik zu zerlegen, zu modulieren zu kumulieren und über eine Optik an die Leinwand zu werfen.

      Ich hoffe nur dieser Murks ist nur eine kurze Episode in der Displaytechnik auf dem Weg zum Display das von passenden blauen UND roten UND grünen Lasern das passende Licht bekommt und dieses Licht ohne eine altertümliche Optik mit Fokus und Zoom auf die Leinwand bringt.

      Schade das die Schwefel-Plasma Lampe es nicht geschafft hat, bei über 140 lm/W schlägt sie immer noch alles was zur Zeit so leuchtet.

      Gruss Auric
    • Schön gesagt.
      Man nehme einen Porsche Motor - als Starter für einen Lanz-Diesel.
      Wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, mitten in der (künstlichen) 4 K Hype ein Full HD Gerät als zukunftsweisend zu präsentieren, ist mir schleierhaft.
      Und dann zu verkünden, als besonderes Goodie gäbe es eine Downscaling-Option...

      :ccrazy:
    • Die sollen doch erst mal zeigen, dass sie die neuen Panel im Griff haben.

      Und die hybrid Lichtquelle gibt es bei Casio seit Jahren. Genauso eshift 4k bei JVC.

      Ich kann da nichts zukunftsweisendes am Gerät erkennen.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Hallo,

      na wenigsten tut sich mal was in der Lichtquelle für Heimkino-Geräte, ob mit LED oder echter Laser ist mir egal, Hauptsache das Endergebnis stimmt.
      Mir ging es da auch eher um stabilere R/G/B/W-Werte und den Farbraum, warum immer gleich das ungesehene runter machen? :)

      Gruß
      Markus
      „Denken ist, was viele Leute zu tun glauben, wenn sie ihre Vorurteile ordnen.“ -William James
    • jo-1 schrieb:

      Auric schrieb:

      Schade das die Schwefel-Plasma Lampe es nicht geschafft hat, bei über 140 lm/W schlägt sie immer noch alles was zur Zeit so leuchtet.
      mehr als doppelt so gut ;)

      hier

      und ich bin wirklich kein grosser Fan von LEDs
      OK die ist doppelt so hell :bier:

      und wenn ich die Daten der Weltrekord LED richtig interpretiere hatte die unter "Laborbedingungen" bei ca.1.4 Watt Stromaufnahme so 424 Lumen.

      Die Plasma AS1330 Engine hatte bei 1360 Watt Stromaufnahme auch blos 163000 Lumen 8o
    • Auric schrieb:

      jo-1 schrieb:

      Auric schrieb:

      Schade das die Schwefel-Plasma Lampe es nicht geschafft hat, bei über 140 lm/W schlägt sie immer noch alles was zur Zeit so leuchtet.
      mehr als doppelt so gut ;)

      hier

      und ich bin wirklich kein grosser Fan von LEDs
      OK die ist doppelt so hell :bier:

      und wenn ich die Daten der Weltrekord LED richtig interpretiere hatte die unter "Laborbedingungen" bei ca.1.4 Watt Stromaufnahme so 424 Lumen.

      Die Plasma AS1330 Engine hatte bei 1360 Watt Stromaufnahme auch blos 163000 Lumen 8o
      Na doppelt so viel ist doppelt so viel und ins reale Leben hat es die AS1330 nie geschafft. LEDs hingegen schon und es gibt günstige LEDs, die käuflich erhältlich sind mit > 150 lumen/W

      Einfach ein paar 424 Lumen LEDs parallel schalten und Du hast auch 163.000 Lumen - so viel braucht aber wenn überhaupt nur ein Kino-Projektor - zu Hause könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass drei weisse ~500 W LEDs perfekt wären als Lichtquelle für einen RGB Projektor.

      Oder anders - stell Dir vor, dass eine LED 500 bis 600 Lumen mit > 250 Lumen/W erzeugt und Du damit einen Full HD Pico-Projektor bauen kannst der weniger als 5W Stromverbrauch hat und nur passiv gekühlt ist.

      Das wäre doch ein super Kino-To-Go Projektor für Urlaub und Unterwegs - mit 200-300 Lumen output liesse sich locker ne bauchbare Bilddiagonale im Hotel von 1,5 m ausleuchten.

      Im Kino ist das ne andre Sache - hier sind andre Leuchtkörper notwenig.

      Die Ingenieure von Epson haben sicher ne ganze Weile nachgedacht bevor sie die Lichtquelle entwickelt haben. Der LS10000 weist in die richtige Richtung IMHO!

      Aber da wären ja noch Sony und JVC und da erwarte ich mir auch grosse Schritte in den kommenden Jahren. 7-8 k EUR wären mir zu teuer angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit, dass hervorragende UHD oder besser noch 4 k Projektoren in zwei Jahren für ~4 k EUR zu haben sein werden.

      Das gesparte Geld fliesst gerne in meinen Porsche ;)

      Ich find's toll, dass endlich mal Bewegung in den Projektor-Markt kommt!

      Und wer sagt uns, dass Sony nicht doch noch einen 4 -5 k EUR 4k Projektor in zwei Jahren auf den Markt bringt? Ich würde jetzt nur investieren, wenn sicher wäre, das mein Investment die kommenden >8 Jahre hält.
      Ich nutze immer noch meinen Epson TW-1000 und bin zufrieden damit - nicht überglücklich - aber er macht genau das, was er machen soll. Hab ihn 2007 gekauft und er wird erst ersetzt wenn es zum selben Preis 4k gibt - dann sind das auch erträgliche 30 EUR / Monat auf die kommenden 10 Jahre wieder :)
    • Epson EH-LS 9600W

      EPSON EH-LS 9600W

      Neben dem EH-LS 10000 bringt Epson einen weiteren Projektor heraus, der die R-LCD-Technik (Reflektive LCD) besitzt.
      Hierbei handelt es sich um das Modell EH-LS9600W.

      Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei EH-LS 9600W um einen Projektor, der eine Laser-Lampentechnologie nutzt.
      Auch hier kommen 2 blaue Laser-Engines zum Einsatz (siehe Eingangsposting).
      Das Gerät hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Die Signalübertragung kann kabellos erfolgen.
      Im Gegensatz zum LS 10000 besitzt der LS 9600 keine E-Shift-Technologie.

      Auch dieser Projektor soll ab März 2015 in Deutschland erscheinen.
      Gruß
      George Lucas

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Irgendwie komme ich von meiner alten Röhre nicht weg, es will und will einfach nicht funzen. Die Hersteller schaffen es immer wieder eine Kleinigkeit nicht so zu realisieren wie man sich das wünscht.
      Man könnte meinen da steckt ein System dahinter, blos nicht den 100%igen Beamer rausbringen ;)

      Vor ca. 9 Jahren habe ich mir den Marquee 9500 gegönnt und seitdem bin ich nicht umgestiegen weil immer irgendwas auftaucht was nicht passt.

      In vielen Disziplinen ist der Marquee mittlerweile eingeholt/überholt, aber in der einen Sache nicht, die Langlebigkeit für Vielgucker wie mich.
      Nach ewigen hin und her vergleichen der JVC/Sony Modellen muss ich mir am Ende immer wieder klarmachen das die Lampe das klare Gegenargument ist.
      Die Hoffnung war groß das sich das mit dem Epson EH-LS... ändert, es passt ja eigentlich alles beim ersten hingucken. Verfolgt man die bekannten Foren merkt man aber schnell das auch dieses Gerät
      einen Nachfolger haben wird wo der Hersteller diverse Punkte nachbessern wird.

      Für jemand wie mich der auf Langlebigkeit investiert ist das nicht-native 4K Panel und die HDMI Bandbreite wohl das ko Kriterium.
      Das zukünftige Medium "BluRay 4k" muss garantiert zu 100% bzw. uneingeschränkt unterstützt werden, ansonten nehme ich keinen großen Betrag in die hand. Hier tut sich die Industrie selbst keinen Gefallen indem immer wieder in kleinen Schritten
      sich dem Ziel genähert wird. 4K in 3D/HDR/Fi in den passenden Wiederholfrequenzen muss her.

      Ich war jetzt echt erschrocken als ich hier lesen musste das der Epson zwar HDMI2.0 hat aber nicht die volle mögliche Bandbreite aufgrund der verwendeten Chips liefert.
      Gut das es Foren wie Beisammen gibt, ohne hätte ich so manchen Hersteller/Verkäufer wohl schon gekreuzigt.
    • MOIN MOIN und guten Morgen aus dem schönen Hamburg.
      Wollte euch nur Mitteilen das der LS 9600 schon auf der US-Website von Epson gelistet ist. Könnt euch ja mal anschauen. Sind viele schöne Bilder davon dort zu sehen. Hab euch den Link hier mal dran gehängt und hoffe er funktioniert auch.

      epson.com/cgi-bin/Store/jsp/Pr…9020&BV_UseBVCookie=yes#2

      cu Michael aus Hamburg
    • kottan schrieb:

      pfuschi77 schrieb:

      Vor ca. 9 Jahren habe ich mir den Marquee 9500 gegönnt und seitdem bin ich nicht umgestiegen weil immer irgendwas auftaucht was nicht passt.

      Dann könnte es gut sein dass es noch weitere 9 Jahre dauern wird bis der passende kommt.
      Ne ich werde in den nächsten 3 Monaten umziehen und der gute Marquee passt einfach nicht richtig ins neue Wohnzimmer, er muss zu 100% verkauft werden :sad: . Wäre das Thema nicht so überraschend gekommen hätte ich so schnell nicht gewechselt.
      Mehrere Monate ohne Beamer geht aber nicht :yes: somit muss wohl einer her der jetzt verfügbar ist oder demnächst rauskommt (Epson LS), entweder als Übergang oder, noch besser als neues Gerät für die nächsten Jahre.

      Ich denke dadurch das wir die Speerspitze der Technikverrückten sind machen wir es uns auch nur selbst schwer, man reibt sich ja quasi auf mit dem Thema je mehr man sich damit beschäftigt.
      Wenn ich mich rein auf das fokusieren würde was aktuell vorhanden ist und noch dem Marktstandard entspricht (FullHD) könnte man schon so einige Geräte finden die mehr als ausreichend sind.

      Aber wiegesagt selbst die verfügbaren haben meist irgendeinen Nachteil.
      Sony VW1100 (unerschwinglich)
      Sony VW500 (immer noch sehr gut aber auch noch zu teuer, ggf. auch eingeschränkt was die HDMI2.0 Bandbreite betrifft)
      Sony VW300 (für mich immer noch sehr interessant bei 16/9 Leinwand mit 2,8m Breite, aber erneut die HDMI Bandbreiten Geschichte)
      Sony VW55 (wäre wohl ein sehr gutes Übergangsgerät bis zum 4K Zeitalter, wenn er preislich nur mit dem kleinen JVC mithalten könnte)
      JVC X35 (wäre DAS Übergangsgerät und PreisLeistung King für nicht-3D/Fi Fans; wenn da nur die Lautstärke nicht wäre)
      JVC X500 (technisch optimal für FullHD und als Übergangsgerät, leider für diesen Zweck zu teuer, soviel besser als der Sony VW55 ist er nicht)

      Schaut man sich all die Modelle von Sony und JVC an dann ist es wirklich nicht leicht sich zu überwinden soviel Geld in die Hand zu nehmen,
      denn egal was der Eine gegenüber dem Anderen besser kann, sie haben alle den Nachteil der Lampe. Als Röhrenbesitzer tut man sich da wirklich schwer alle 1000-2000Std. 300-400€ zu investieren.
      Wie es mit der Langlebigkeit der Geräte bestellt ist bei einem Vielgucker??? Der CRT läuft einfach und läuft und läuft.
      LED war schon vor einiger Zeit der große Hoffnungsträger aber so richtig hingehauen hat das nicht, bis heute ist kein Gerät auf dem Markt was wirklich alle Wünsche erfüllt.

      Dann die Info über die neuen Epson Geräte, ich hatte von den Geräten gar nix mitbekommen und war sofort begeistert als ich hörte das die Teile ungefähr auf dem Niveau der aktuellen
      Sony/JVC Geräte sein sollen und dazu unter 10000$ liegen werden.

      Aber eins noch vorweg

      Zusätzlich zur Lichtquellen-Problematik ist das Thema 4K einfach zu "nahe" als das man es bzgl. einer teueren Langzeitinvestition ignorieren sollte.
      Wäre 4K erst in 4-5 Jahren ein Thema dann würde ich aktuell wohl den Sony VW55 oder JVC x500 kaufen, das sind eigentlich extrem ausgereifte FullHD Geräte.
      4K ist aber bereits jetzt bzw. in 1-2 Jahren ein richtiges Thema, somit wird die Entscheidung wieder sehr erschwert, denn ich kenne mich, einmal richtiges 4K gesehen und ich bin nicht mehr davon abzubringen.

      Deshalb geht bei mir eigentlich nix über eine native 4K Unterstützung (damit wären die beiden aktuellen Wunschbeamer aus dem Rennen).
      Ich will auch nix hören von "nicht aktueller HDMI Version, eingeschränkte Bandbreiten, Farbschema/tiefe..." somit haben es selbst alle aktuellen Sony Beamer schwer, dazu die Lampenproblematik.
      Das nächste Standardmedium soll EINMAL definiert werden und so verbleiben bis das übernächste Medium in z.B. 8K neu definiert wird.
      Was immer für diesen Standard nötig ist sollen die Hersteller beischaffen und sich nicht so langsam "rantasten". Das gleiche gilt für die Content-Lieferer.
      Wenn ich mir vorstelle wie oft ich mir schon Stargate, Total Recall, The Crow usw. gekauft habe bis man letztendlich die "richtige" Version erhalten hat, das ist doch echt nicht mehr feierlich.

      Bei FullHD Material sind wir auch bis HDMI 1.4 gekommen, beim Hardwarekauf konnte es schon sein das man mehrmals upgraden musste, je nachdem wann man eingestiegen ist. Das ist ein absoluter Fluch der digitalen Technik.
      Ich sag nur Aufrüstung von Sony VW1000 auf VW1100. Als ich das Thema verfolgte dachte ich man müsse sich nur noch auf HDMI2.0/HDCP2.2 fokusieren um "alles richtig zu machen" und jetzt ließt man sowas wie Chipbandbreiten welche HDMI2.0 noch
      nicht voll ausschöpfen können und uns in Zukunft ggf. erneut zu einem Upgrade/Neukauf zwingen könnte.
      Bei FullHD hat sich vom Ruby bis zum VW55 auch einiges getan, hat insgesamt auch ganz schön lange gedauert und es gab viele Modelle dazwischen. Bis bezahlbare, ausgereifte 4K Beamer auf dem Markt sind werden wohl doch noch einige Jahre vergehen.

      Wieder zurück zu den angekündigten Epson Geräten
      Auf den ersten Blick hätte das Gerät eigentlich alles erfüllt was ich mir erwünscht hätte, Langlebigkeit der Lampe, ausreichende Helligkeit, gute Farb und Kontrastwerte, HDMI2.0/HDCP2.2.
      Lautstärke??? Der Preis ist auch soweit noch in bezahlbaren Regionen. Wie schon bei den anderen Geräte kommt aber erneut ein Faktor ins Spiel der eigentlich schon wieder ein No-Go ist und das wäre primär das nicht-native 4K Panel.
      Als Übergangsgerät zu richtigen 4K Geräten sind beide Epsons auch zu teuer.

      Also heisst es wohl "günstiges Übergangsgerät kaufen" und weiter warten bis entweder Epson genau diese Lichtquellen-Technik in einen nativen 4K Beamer packt oder Sony seine 4K Geräte mit dieser Lichtquellen Technik ausstattet.
      Da der Schwarzwertkönig JVC nicht mal 4K Geräte aufzuweisen hat bezweifle ich irgendwie das von denen ein solches Gerät kommt, schön wäre es natürlich.
    • Ein bisschen bin ich schon gespannt, wie sich die neuen Epsons in der Realität schlagen werden.

      Ich hatte ja vorher den Epson 9200 und jetzt den Sony HW55
      Vorteile vom Epson hatte ich besonders beim Ghosting in 3D und in der Zwischenbilsberechnung. Die beiden Punkte fand ich beim Epson einfach besser. Nachteil war das Fliegengitter in Verbindung mit meiner AT Leinwand.

      Punkte die mich interessieren:

      - Helligkeit und zugehöriger Lautstärke
      - Ist Ghosting in 3D so gut wie beim 9200er
      - Wie schnell und genau ist die Memory Lens
      - Qualität der Zwischenbildberechnung
      - Marktpreis der beiden Geräte

      Ich warte das einfach mal ab.
    • Automatische Re-Kalibrierung

      Offenbar besitzt auch die Laser-Lampentechnik einen gewissen "Color-Drift", wodurch sich im Laufe der Zeit die Farben verändern können. Das soll an der Phosphor-Schicht des Filters liegen, der sich im Lichtweg befindet und das blaue Laserlicht filtert. Besonders praktisch finde ich daher die automatische Re-Kalibration-Funktion, die Epson in den LS10000 implementiert hat. Diese funktioniert wohl ganz ähnlich wie beim Sony VPL-VW500.
      Ein Sensor ermittelt im Lichtweg des Projektors, ob das aktuelle Farbspektrum von der Werkseinstellung abweicht. Ist dies der Fall, stellt der Epson die "Werkseinstellung" der Farben wieder her. Auf diese Weise passt die Kalibrierung wieder, die im Neuzustand des Projektors durchgeführt wurde, da die selbe Farbmischung nach der Re-Kalibrierung zugrunde liegt.

      Darüber hinaus fällt der On/Off-Kontrat unendlich aus, weil die Dual-Laser bei einem Schwarzbild komplett abschalten.
      Wird diese Funktion ausgetrickst, in dem beispielsweise ein schwarzes Testbild zugespielt wird, das nur wenige pixelgroße graue Bildsignale am Bildrand besitzt, soll der "native" On/Off-Kontrast zwischen 20.000 und 30.000:1 liegen (je nach Zoom und Brennweite).
      Kalibriert liegt die Maximal-Helligeit bei rund 1300 Lumen (D65).

      Die Frame Interpolation kann im "4K"-Modus nicht zugeschaltet werden. Dies verhindert offenbar die E-Shift-Technik von Epson.
      Gruß
      George Lucas

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • George Lucas schrieb:

      ...soll der "native" On/Off-Kontrast zwischen 20.000 und 30.000:1 liegen (je nach Zoom und Brennweite).

      Sind das unabhängig gemessene Werte, Epson Angaben oder Schätzungen von dir?
      Ein solcher Kontrast wäre ja schon sehr gut und fast im Bereich der JVC Geräte. :thumbs: Jedenfalls höher als bei den Sony SXRD Panels.
      Weiss man schon etwas über den Ansi-Kontrast der neuen Epson Panels?

      Interessant wäre auch zu wissen, ob mit dieser Lampensteuerung eine Echtzeitblende realisiert wurde, oder ob die Lampen nur bei komplettem Schwarz abgeschaltet werden.

      :bier:
      Gruss
    • hayatepilot schrieb:

      Sind das unabhängig gemessene Werte
      Ja.


      Interessant wäre auch zu wissen, ob mit dieser Lampensteuerung eine Echtzeitblende realisiert wurde
      Eine mechanische Auto-Blende gibt es nicht, sondern nur eine statische Blende. Die dynamische Helligkeitsregelung wird von der Dual-Laser-Einheit vorgenommen. Diese dynamische Helligkeitsregelung arbeitet wahlweise mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
      Gruß
      George Lucas

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    • Salute,
      habe mal erste Eindrücke und Tests gelesen -könnte wirklich ein feines Gerät werden. Soll wohl was Kontrast und Schwarzwert angeht auf dem Niveau eines JVC X500 liegen. Allerdings ordentlich hell und leise! Bin mal gespannt, was letzendlich preislich aufgerufen wird. 8000€ sind wohl grob für den US-Markt veranschlagt.
      Beste Grüße Ases
    • Also wenn man so die Werte von kalibrierten 1100 Lumen liest, dann ist das nicht so wirklich hell. Einzig bei der Helligkeit über eine längere Zeit hat man dank Laser einen Vorteil, der in der Praxis mal beobachtet werden muss.

      Aber bei den Werten für max. Kontrast, Inbildkontrast und Helligkeit würde ich eher einen echten 4K Beamer wie den VW500 kaufen oder aber ordentlich Geld einsparen und einen X500 nehmen.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Ja da wären wir wieder beim Thema, wo sich der Epson denn dann preislich einsortiert. Wenn er hier auch bei ca. 8000€ liegt, werden wohl viele eher zum Sony/JVC greifen. Wenn er aber für 5-6K zu haben ist, wirds wohl enger werden. Die Zeit wirds zeigen. Finde es auf jeden Fall toll, dass einer der wenigen Anbieter mal wieder was neues auf den Markt wirft,.
      Beste Grüße Ases
    • ases schrieb:

      Finde es auf jeden Fall toll, dass einer der wenigen Anbieter mal wieder was neues auf den Markt wirft,.

      Das sehe ich genau so.
      Da der Beamermarkt eh schon so schwächelt tut ein bisserl Konkurrenz und Innovationsdruck ganz gut.

      Ich finde es trotzdem Schade dass Sony bis dato weiterhin alleine das 4k Consumer-Segment bedient.
      Naja, so kann ich mich zurücklehnen und ein weiteres Jahr meinen JVC genießen und die PJ Weiterentwicklungen entspannt verfolgen.
      Den nächsten Beamer gibt es dann im Package mit den zukünftigen 4k Blu Ray Playern.
    • Ich muss mich da Ravenous anschliessen, das Gerät ist imho nett, weil es eine Laserlichtquelle hat und somit wahrscheinlich eher zB als TV Ersatz herhalten kann, ohne an die Lampe zu denken.
      Wahrscheinlich wird er auch lange seine Lichtleistung halten. Laut Epson soll es wohl so sein, dass das Gesamte Gerät auch auf Langlebigkeit entwickelt wurde, wie das mit dem Phosphorrad dann am Ende ausgeht, wird sich zeigen.
      Daran bemessen ist der (vermutete) Preis wohl auch nicht so schlecht. Aber ~1100 Lumen zerstören erstmal meinen Traum von großen Leinwänden.
      Mein Traum bei Laserlichtquelle bleibt wohl weiterhin ein Gerät, dass direkt mit dem Licht ohne Objektiv arbeitet. Und ich glaube fest daran, dass der Projektormarkt nicht ausstirbt, sondern von solch einer Technik abgelöst wird. Leider wohl noch in ferner Zukunft.


      kottan schrieb:

      Ich finde es trotzdem Schade dass Sony bis dato weiterhin alleine das 4k Consumer-Segment bedient.

      SONY ist aber auch der Hersteller, welcher eine eigene Entertainment Sektion hat, die vom 4K Markt direkt profitiert.
      Da es kein wirkliches Medium und auch kaum sonstigen Content gibt, kann ich schon verstehen, dass die anderen Hersteller sich Zeit lassen.
      SONY war ja oft Pionier in Segmenten und ich finde es auch etwas fragwürdig, wenn alle immer sofort auf den neuen Zug aufspringen.
      Die Käufer des VW1000 haben da ja schon ihr Geld bezahlt, um die "Todgeburt" was 4K Zuspielung über HDMI 2.0 angeht zu reanimieren.
      Kommt Content, kommt spätestens auch 4K bei allen anderen. Für mich bleibt das alles Zukunft, bis der 4K Content bezahlbar wird ~3 Jahre...
      Natürlich reizt mich das angeblich schärfere Bild etc pp aber das Investitionshemnis eines Kleinwagens ... nö

      Sorry für den kurzen OT ... :verlegen:
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