Benq W8000 und W11000

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    • Benq W8000 und W11000

      Update: Testbericht des finalen Gerätes hier: Benq W8000 und W11000

      Auf der ISE wird Benq zwei neue hochwertige Geräte vorstellen die auf einem neuen Chassis basieren.



      Manueller Lensshift: -15%~55% Vertical; +-5% Horizontal


      Full HD Projektor mit .65" DC3 DMD, mit präzisem REC.709 Farbraum, konventioneller Lampe (vermutlich 1800 Ansi Lumen) , RGBRGB Farbrad, manueller Zoom und Lensshift sowie 5 Wechselobjektiven

      Benq W8000

      Und mit den selben Features ein 4K UHD Modell basierend auf dem neuen TI 4K Shift Panel. Hierbei handelt es sich aber erst um ein Engineering Sample. Release erst Ende 2016.

      Benq W11000

      benq-eu.com/news/10007875/1

      Schön zu sehen, dass sich bei DLP was tut und nicht nur Billigkisten rauskommen.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Oh, endlich wird´s konkreter - für mich auf jeden Fall der W11000 interessant. Ende des Jahres ist zwar später als erwartet, reicht aber für meine Planungen ;)
      EDIT: Hier wird auch schon über einen eventuellen Preis philosophiert: projection-homecinema.fr/2016/01/07/benq-w11000-dlp-uhd/
    • Ja, bei den Australiern war für den W11000 von 6900,-AUD die Rede. Unter Berücksichtigung der MwSt. wären das ca. 5000,- €.

      Damit spielt er in einer Liga mit JVCs X5000, was durchaus realistisch erscheint in Bezug auf die Ausstattung.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Ravenous schrieb:

      Damit spielt er in einer Liga mit JVCs X5000, was durchaus realistisch erscheint in Bezug auf die Ausstattung.
      Aber dann mit 4K beim BenQ im Vergleich zu Full-HD beim X5000. (bitte keine neue Diskussion hier ob der Chip nun 4K kann oder nicht...)
      EDIT: Ups, vergesst es einfach - noch zu früh für mich...
    • Naja, in der Herstellung ist es von den Kosten durchaus vergleichbar.

      Beide Hersteller verwenden Chips, die nativ kein 4K können und ein zusätzliches "Device" zur Erzeugung einer theoretischen 4K Darstellung benötigen.
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    • Ravenous schrieb:

      Beide Hersteller verwenden Chips, die nativ kein 4K können und ein zusätzliches "Device" zur Erzeugung einer theoretischen 4K Darstellung benötigen.
      OK, auf die Formulierung können wir uns einigen ;) - ich bin echt gespannt wie ein Flitzebogen wie der TI-Chip sich dann im Real-Life schlägt. :yes:
    • Und das hier "And with five optional lens choices, W11000 fits right into any home cinema room. " finde ich ja auch sehr interessant.
      Ob das wohl Wechselobjektive sind oder werden die wohl ab Werk fest nach Wunsch eingebaut?
      Wechselobjektive in der Preisklasse wären ja auch mal was Neues.
    • So, etwas tieferes Buddeln bringt ein paar Infos an den Tag.

      Zoom und Lensshift sind leider wohl doch nur manuell. Die Bedienelemente dafür befinden sich unter dem Deckel auf der Oberseite des Gerätes.

      Ich habe meinen Eingangsbeitrag mal ergänzt und korrigiert.

      Die Geräte basieren vermutlich auf einem weiterentwickelten Delta/Vivitek Chassis, das ursprünglich aus der höherwertigen Präsentationsreihe stammt. zumindest von den Features und äußeren Abmessungen her sind die sich sehr ähnlich.

      Der Vivitek nennt sich H5085 und hatte 1800 Ansi Lumen. Er kam schon 2013 raus. Er kostete $4999,- und wird seit Ende 2015 nicht mehr hergestellt.

      vivitek.eu/Files/DataSheet/Vivitek_H5085_Datasheet%20EN.pdf


      Benq selber hat ein Gerät mit diesem Chassis bereits unter einer anderen Bezeichnung als Präsentationsgerät im Programm.

      Benq PU9220 mit 5000 Ansi Lumen und 1920x1200 Chip.

      Auf der Produktseite sieht man auch sehr schön die Funktionen von Wechselobjektiven und Lensshift.

      benq.com/product/projector/pu9220/features/

      Der dazu entsprechende Vivitek nennt sich D5380U (kostet ca. 3000,-).

      Kann man auch schön am Anschlußpanel zu sehen:



      Links Benq PU9220, rechts Vivitek D5380U

      Also doch scheinbar keine echte Neuheit, sondern leider wie bei DLP geräten so üblich nur alter Wein in neuen Schläuchen.....
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Last Action Hero schrieb:

      Ravenous schrieb:

      Zoom und Lensshift sind leider wohl doch nur manuell
      Dafür sollen dann wohl die verschiedenen Objektive herhalten. Trotzdem für die angedachte Preisklasse inakzeptabel und für mich dann bereits erledigt.
      Äh ja, das muss ich LAH absolut zustimmen.... :sad:
    • Naja, wollte jetzt ja kein Spielverderber sein. Fand es nur überraschend zu sehen, wie viele Übereinstimmungen da zu den mehrere Jahre alten Vivitek Geräten vorhanden sind.

      Wenn Du eh auf der ISE bist, schau ihn Dir an und mach Dir ein Bild davon. Lautstärke würde mich ja noch interessieren. Mit 28/33dB war der Vivitel 5085 ja nicht gerade soooo leise. Ob Benq da was dran ändert?

      Und dann musst Du ja eh hier berichten :biggrin:
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Warum fragt BenQ mal nicht hier an, wie ein "Super-Duper-Massive-Boner" DLP aussehen sollte.... :kratz:
      Da kommt die 5 Mille Kiste inkl. Scrotum-Krauler, aber zum Formatverstellen muss ich erstmal die Bergsteigerausrüstung inkl. Sicherungsgurt anlegen und an der Decke feinmotorische Stunts hinlegen...das ist doch Schizo...

      @Rav:
      Das muss nichts heißen: Es kann gut das "Alt-Schlauch-Wein-Gehäuse" sein, aber "bei der Gelegenheit" auch massiv an der Engine gefummelt worden sein - was allein schon aufgrund des neuen Chips zwingend notwendig sein dürfte.
      Insofern ist eigentlich mehr von einer "Entkernung" des Ling-Ling (Vivi) auszugehen...
      Gruß, Richard
      eisammen.de
    • Immer wieder für ein bisschen Erheiterung gut - da komm ich mit meinem Schulenglisch aber besser klar :lol:
      Interessant ist dass die 4K-Dinger tatsächlich als echte 4K-Geräte vermarktet werden - ich bin echt sehr gespannt auf erste echte Geräte und Tests.
    • Hallo Beisammen.

      Also nur soviel...
      Das was ich gestern gesehen habe hat mich nicht umgehauen, vor allem was die unteren Graustufen und Schwarzwert angeht.
      Das Gerät war im abgedunkelten Raum in der Demo...
      Ein Grid war allerdings kaum mehr sichtbar.
      Auf dem TI-Stand war der 0,66 Chip ausgestellt.
      Auf nachfrage sagte man das die Chips weiterhin binär arbeiten sodass die interpolierte Auflösung wohl durch ein optisches Element bewerkstelligt wurde..

      Messen konnte ich leider nicht vor Ort ;)

      Just my 2 Cents
      TEX
    • TEX1138 schrieb:

      Das was ich gestern gesehen habe hat mich nicht umgehauen, vor allem was die unteren Graustufen und Schwarzwert angeht.
      ...und das ist wohl auch das max. Machbare, according to AVS...:


      AVSFORUM schrieb:

      Only interested if BenQ made improvements needed for good black level - 0.95" DC4 + good DI and lens.


      Never going to happen. This unit will be using the smaller .65" DMD. The smaller DMDs do not have the same potential for contrast that the larger DMDs have. If you look at measurements, it seems the larger DMDs have, on average, a 25% advantage with contrast and in some cases even more.
      Gruß, Richard
      eisammen.de
    • BENQ W8000

      Hier ein paar Fotoaufnahmen vom BenQ W8000, die ich auf der IFA-Preview in Hamburg geschossen habe.


      BenQ W8000 mit verschiedenen Wechseloptiken und Zertifizierung durch THX.
      Der Preis beträgt 3599,- Euro. Für die Wechselobjektive veranschlagt BenQ zwischen 599 Euro und 1.679 Euro (UVP inkl. MwSt.) .





      Im Handumdrehen können die Objektive gewechselt werden.


      Hier die Pressemeldung:
      BenQ W8000 Home-Theater-Projektor mit THX® HD-Zertifizierung
      Professioneller Beamer für anspruchsvolles Heimkino mit Rec. 709 HDTV-Standard
      und fünf optionalen Wechselobjektiven -

      Oberhausen, 9. September 2016 – BenQ, der Marktführer von DLP® Projektoren, präsentiert sein neues Flaggschiff im professionellen Heimkino-Segment und damit gleichzeitig ein Novum: Der W8000 ist der erste BenQ Projektor, der die THX® HD-Zertifizierung erhält. Ein weiteres außergewöhnliches Merkmal des BenQ W8000 ist die Möglichkeit für den Anwender, beim Kauf zwischen fünf verschiedenen Objektiven mit unterschiedlichen Brennweiten zu wählen. So kann der W8000 individuell auf die Distanz zur Projektionsfläche im Heimkino abgestimmt werden und liefert dadurch ein optimales Projektionsergebnis. Der neue Full HD-Projektor mit einer Auflösung von 1920 x 1080 im 16:9 Format und einem Kontrastverhältnis von 50.000:1 ist zum Preis von 3.599 Euro (UVP inkl. MwSt.) ab September im Handel erhältlich. Die Preise für die Wechselobjektive Standard, Wide Fix, Wide Zoom, Semi Long und Long Zoom liegen zwischen 599 Euro und 1.679 Euro (UVP inkl. MwSt.) liegen.


      Beim Kauf des neuen THX(R) zertifizierten BenQ W8000 Home-Theater-Projektors kann zwischen fünf Objektiven gewählt werden.

      Die überzeugende Bildperformance des W8000, eine Kombination aus absolut flüssigen Bildern, beeindruckender Farbechtheit, detailreicher Schärfe und sehr hohem Kontrast, wird selbst eingefleischte Heimkino-Fans begeistern. Eine umfangreiche Feature-Vielfalt, etablierte Industrie-Standards, wie die THX® HD-Zertifizierung, Rec.709 und die ISFccc® Kalibrierung sowie die innovative BenQ-eigene Technologie ‚CinemaMaster‘ sind der Garant für ein fesselndes Kino-Erlebnis. Optimale Helligkeit für den professionellen Heimkino-Genuss liefert das Profi-Modell W8000 mit 2000 ANSI Lumen.

      Originalgetreue Farbqualität und professionelle Kalibrierung
      Nur die besten Audio- und Videosysteme erfüllen die Kriterien für die THX® HD-Zertifizierung. In enger Zusammenarbeit mit den Experten der THX Labors haben die Ingenieure von BenQ die strengen Prüfungen in Bezug auf Farbgenauigkeit (Rec.709), präzise Gamma- und Kontrastwerte sowie Farbtemperatur erfolgreich absolviert. Das Ergebnis ist eine Bildwiedergabe, die Bilder in der ursprünglichen Farbtreue und -qualität anzeigt, wie der Regisseur sie vorgesehen hat. Der W8000 nutzt dafür ein weiterentwickeltes 6-Segment-Farbrad (RGBRGB) mit perfekt winkelabgestimmten Farbsegmenten und einer neuartigen Beschichtung.
      Zudem ermöglicht die integrierte Kalibrierung ISFccc® der Imaging Science Foundation (ISF) die perfekte Abstimmung der Bild- und Farbperformance auf die Umgebungsbedingungen.

      Filmgenuss pur – dank Motion und Audio Enhancer
      Zur hohen Bildqualität trägt auch die integrierte BenQ-eigene CinemaMaster Technologie bei. Zu den Mehrwerten dieser Technologie gehört beispielsweise der Motion Enhancer, der durch das Einfügen von 36 interpolierten Bildern zwischen den einzelnen Sequenzen flüssige und lebendige Videos mit 60 Bildern pro Sekunde erzeugt.
      Zusätzlich verleiht CinemaMaster dem W8000 eine verbesserte Audioqualität. Die Audio Enhancer-Technologie kombiniert mehrere Konzepte, die auch bei Kinosälen zum Einsatz kommen. Zum Beispiel sind die 10-Watt Lautsprecher in exakt zugeschnittenen Resonanzräumen untergebracht. Darüber hinaus nutzt die Sound-Engine von MaxxAudio eine digitale Aufbereitung für satte Bässe und kristallklare Höhenwiedergabe.
      Die richtige Objektiv-Wahl
      Die Projektionsdistanz und die gewünschte Bildgröße sind maßgeblich für die Positionierung bzw. Montage eines Beamers. Beim BenQ W8000 kann der Anwender unter fünf Objektiven das passende für seine individuellen Raumgegebenheiten wählen. Ob für das Heimkino im Wohnzimmer oder für eine professionell gebaute große Heimkino-Installation – die flexible Objektiv-Wahl sichert das beste Bild. Die Linsen bestehen ausschließlich aus Glas-Elementen, die die Schärfe jedes einzelnen Images bis ins kleinste Detail gewährleisten.
      Der W8000 ist zudem mit der horizontalen und vertikalen Lens Shift-Funktion ausgestattet. Die Bild-Projektion kann durch die Lens Shift-Funktion ohne Verzerrungen oder Trapezeffekte sowohl auf der vertikalen als auch auf der horizontalen Achse justiert werden, ohne dass der W8000 bewegt werden muss.

      Kabellose Bildübertragung
      Dank dem optionalen BenQ Wireless Kit WDP02 können Inhalte von Video-Quellen wie Blu-ray-Player, Spielekonsole oder PC auch ohne HDMI Kabel zum Projektor übertragen werden. Das Wireless Kit erlaubt es, Inhalte mit 1080p zum Projektor zu übertragen – selbst in 3D. One-Time Setup erkennt die drahtlose Option automatisch und nutzt sie ohne weiteren Konfigurationsaufwand. Unkomprimiert übertragene Daten können durch die Bildeinheit schneller verarbeitet und ohne jede Verzögerung wiedergegeben werden. Im drahtlosen Empfänger sind vier Antennen in einer ausgefeilten Anordnung verschaltet, so dass Reichweiten von 30 Metern, selbst durch Wände, möglich sind. Die dynamische Frequenzauswahl wählt automatisch den besten Funkkanal, um Verluste zu minimieren. Das optionale WFHD-Kit ist zum Preis von 539 Euro (UVP inkl. MwSt.) im Handel erhältlich.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • BenQ W8000 - Jetzt mit Test!

      TEST: BENQ W8000 –
      THX-Projektor mit perfekter Schärfe


      BenQ W8000 mit beleuchtbarer Fernbedienung.


      THX – pures Kinovergnügen für zu Hause
      Als George Lucas 1977 „STAR WARS“ ins Kino brachte, war er über die Bild- und Tonqualität dort sehr verärgert. Immerhin hatte er sich unglaublich viel Mühe gemacht, um das bestmögliche Filmerlebnis auf die Leinwand zu bringen. Doch heruntergebrannte Projektorlampen (Kolben) mit ins Gelb verschobenem Farbspektrum, Monoton und schlechte Akustik waren damals durchweg üblich – und schmälerten das mögliche Kinoerlebnis beträchtlich. Deshalb beauftragte der junge Filmemacher Tom Holman zu eXperimentieren, um einen neuen Standard für Kinos zu schaffen. Herausgekommen ist dabei THX – ein umfangreicher Katalog mit Anforderungen, um das Filmerlebnis in den Kinos deutlich zu steigern. Dazu gehören u. a. eine festgeschriebene Leuchtdichte für Filmprojektoren (16 Footlamberts im Mittel), festgeschriebene Tonpegel (105 dB am Hörplatz) und sogar Reihenabstände und Blickwinkel auf die Leinwand wurden spezifiziert. Hinzu kamen noch THX-lizenzierte Lautsprecher und Endstufen. Selbst die Saal-Maße, Akustikmaßnahmen und Schalldämmung von außen sind Bestandteil von THX. Kurz: Alles, was für die Bild- und Tonwiedergabe von Belangen ist, muss (bis heute) bestimmte Kriterien und Leistungsmerkmale erfüllen, damit das Kino die THX-Lizenz erhält.
      Später erhalten auch Produkte aus dem Home-Entertainment das begehrte THX-Siegel. Darunter sind Lautsprecher, AV-Receiver, Vor/Endstufen und Projektoren.
      BenQ ist das jüngste Unternehmen, das seinem Projektor die strenge THX-Norm spendiert. Ziel: Das pure Kinovergnügen kompromisslos ins Heimkino zu bringen.


      BenQ W8000 und Standard-Zoom-Objektiv


      Verarbeitung und Design
      Satte 8,8 Kilogramm wiegt der BenQ W8000. Von den verstellbaren Füßen bis hin zur Abdeckklappe auf der Gehäuseoberseite versprüht der Projektor eine solide und vertrauenserweckende Material- und Verarbeitungsqualität. Das passende Objektiv kann sich der Heimkinofan vor dem Kauf aussuchen. So bestimmt nicht der Projektor, aus welcher Projektionsentfernung die angedachte Bildgröße ermöglicht wird. Sondern der Heimkinobetreiber sucht sich einfach das passende Objektiv aus, um vom angedachten Projektionsstandort auf die ausgewählte Bildwand zu projizieren. Dafür stehen 5 verschiedene Objektive zur Auswahl, die allesamt mit einwandfrei vergüteten Glaslinsen bestückt sind, um eine realistische und saubere Bildqualität zu gewährleisten.


      Die beleuchtete Fernbedienung ist angenehm handlich und erlaubt, dass selbst in dunklen Heimkinos sicher durch die Bildmenüs navigiert werden kann.


      Ausstattung und Technik
      Der BenQ W8000 verfügt über eine Full-HD-Auflösung. Die Farben werden sequenziell mit einem 6-Segment-Farbrad erzeugt, das die Farben Rot, Grün Blau, Rot, Grün, Blau besitzt.
      Horizontaler und vertikaler Lens-Shift erleichtern die Ausrichtung des Bildes auf die Leinwand erheblich, weil der Projektor nicht genau mittig aufgestellt werden muss.
      Ausgeliefert wird der W8000 zunächst ohne Objektiv! Das ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Projektoren, weil der W8000 genau dort aufgestellt werden kann, wo es sich der Heimkinobesitzer vorstellt. 3 Meter Bildbreite können auf diese Weise aus einer Entfernung von 2,34 – 15,00 Meter projiziert werden. Das bedeutet höchste Flexibilität.
      Schärfe und Zoom werden direkt am Wechselobjektiv eingestellt. Der Zoomfaktor beträgt beim Standardobjektiv 1,25, so dass sich eine 16:9-Leinwand als Projektionsfläche anbietet. Ein größerer Zoomfaktor ist den „Semi Long“ (1,5x) und „Long Zoom“-Objektiven (1,67x) vorbehalten.
      Nutzer einer Cinemascope-Leinwand können einen Anamorphoten nutzen. Dieser Anamorphot kann fix vor dem Projektor stehenbleiben, weil sowohl eine vertikale Anpassung möglich ist, um das 16:9-Bild mit dem Seitenverhältnis 2,39:1 darzustellen, als auch das 16:9-Bild geometrisch „richtig“ innerhalb der Cinemascope-Leinwand abzubilden.
      Die Signalübertragung kann mit dem optional erhältlichen Wireless-Full-HD-Kit sogar kabellos übertragen werden. Wie ich in einem früheren Test ermittelt habe, gelingt die Signalübertragung hier sogar störungsfrei durch zwei gemauerte Wände hindurch. Der Empfänger erhält den Strom von der USB-Schnittstelle des Projektors. Ein externer Stromanschluss ist dafür also nicht erforderlich.
      Authentische Farben verspricht der integrierte Rec.709-Standard für HDTV.
      Die Frame Interpolation (Motion Enhancer) besitzt gleich mehrere Stufen. Damit kann der Nutzer Bewegungsabläufe wahlweise flüssiger abbilden, indem bis zu 36 Bilder zwischen einzelne Sequenzen interpoliert werden.
      Praktisch finde ich obendrein den „Pixel Enhancer“, der Feindetails im Bild noch etwas besser herausarbeitet, so dass dem Bild zusätzlich noch mehr Plastizität verliehen wird.
      3D-Filme werden mit nahezu flimmerfreien 144 Hz (Triple-Flash) dargestellt. Störende Crosstalk-Effekte gibt es aufgrund der DLP-Technik ebenfalls nicht.
      Exklusiv hat BenQ dem W8000 die 3D-Farbanpassung für die Primärfarben spendiert. Mit dem neuen Farbmanagement-Tool kann jedes Farbrad-Segment individuell abgestimmt werden, um den technisch bedingt dunkleren 3D-Bildern mehr Farbbrillanz zu verleihen.
      Das „isf“-Zertifikat beinhaltet ein Farbmanagement, das sich hinter einem Passwort versteckt. Damit können „isf“-zertifizierte Kalibrierer weitere Bildeinstellungen vornehmen. Notwendig ist diese Nutzung allerdings nicht, weil bereits das vorhandene Color Management System (CMS) alle notwendigen Einstellmöglichkeiten anbietet, um Farben, Graustufen und Gamma wunschgemäß einzustellen.
      Wer seine Fotos auf dem Smartphone oder Tablet hat, kann diese problemlos auf die Leinwand projizieren. Dafür muss nur das Smartphone oder Tablet an den Projektor angeschlossen werden. Ermöglichen tut das die MHL-fähige HDMI-Schnittstelle. Kabellos funktioniert die Signalübertragung mit dem Wireless-Full-HD-Kit.


      Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite. Der Ein/Aus-Schalter trennt den Projektor vollständig vom Netz. Darüber hinaus kann der W8000 in den Standby-Modus versetzt werden, oder aus dem Standby-Modus gestartet werden. Sämtliche Kabel sitzen fest und wackelfrei in den Buchsen, was eine störungsfreie Signalübertragung gewährleistet.


      Aufstellung und Inbetriebnahme
      Der Nutzer bestimmt, welche Bildgröße er haben möchte – und wie weit der Projektor von der Leinwand entfernt stehen soll. Das bietet nicht nur höchsten Komfort und beste Flexibilität, sondern eine unauffällige Integration ins Heimkino oder Wohnzimmer. Vorbei sind mit den Wechselobjektiven die alten Zeiten, in denen Projektoren die Projektionsdistanz und/oder die Bildgröße vorgaben.
      Wenn Objektive mehr kosten als ein Projektor in der Einstiegsklasse, stellt sich natürlich die Frage nach dem Sinn. Wäre es nicht einfacher, einen preiswerten neuen Projektor zu kaufen, anstatt eines neuen Wechselobjektivs? – Kurze Antwort: Nein. Wenn der Projektor so hochwertig ist, dass dieser sämtliche DLP-Projektoren bis zu dieser Preisklasse qualitativ distanziert, und obendrein eine vorzügliche Verarbeitungsqualität liefert, halte ich die Wechselmöglichkeit eines Objektivs für sinnvoll. Nach einem Umzug muss nämlich kein neuer Projektor gekauft werden, sondern einfach nur das passende Objektiv.


      Links: Das vorab ausgewählte Objektiv wird mit dem Projektor zusammen geliefert.
      Mitte: Im Handumdrehen ist das Objektiv eingesetzt.
      Rechts: Durch die Wechselobjektive bestimmt der Nutzer, wo der Projektor stehen soll und wie groß das projizierte Bild sein soll.



      Zwischen den Drehknöpfen für den horizontalen/vertikalen Lens-Shift befindet sich die Entriegelung für das Objektiv. Ganz sind die Tasten zu sehen für sämtliche Menüeinstellungen, falls die Fernbedienung mal nicht zur Hand sein sollte.



      Direkt nach dem ersten Einschalten wird der Nutzer Schritt für Schritt durch das Installationsmenü geführt. Nach wenigen Minuten kann der Filmspaß bereits beginnen.



      Optimale Einstellungen für Laien
      Bereits in der Werkseinstellung steht der BenQ W8000 im Bildmodus THX. Ohne einen Finger zu krümmen werden jetzt bereits farbenprächtige und knackscharfe Bilder projiziert.
      Mit wenigen Handgriffen lässt sich diese tolle Performance sogar noch steigern, ohne dass dafür teures Messequipment notwendig ist. So funktioniert es:


      „Helligkeit“ auf 48 absenken, um den Schwarzwert zu verbessern. „Kontrast“ auf 55 erhöhen, um die Maximalhelligkeit zu steigern. „Bildschärfe“ auf 10 belassen. Danach auf „Erweitert…“ klicken.



      Im Bildmenü „Erweitert…“ die „Gamma-Auswahl“ auf 2.2 setzen und die „Geräuschreduktion“ auf 0. Danach auf „Farbtemperatur“ klicken.



      Die Regler „Grün Plus“ und „Blau Plus“ jeweils auf 100 setzen.
      Fertig!

      Das Ergebnis entspricht nun nahezu dem Rec.709-Standard und bietet verfärbungsfreie und natürliche Farben mit bester Durchzeichnung und maximal ausgeschöpfter Luminanz.


      Messungen und Bildeindrücke
      BenQ verspricht eine Maximalhelligkeit von 2000 Lumen. Diese wird mit dem Preset „Bright“ annähernd erzielt. Durch den deutlich sichtbaren Grünüberschuss ist dieser Bildmodus allerdings für Filme und Games kaum zu gebrauchen. Allenfalls für Präsentationen sollte dieser Modus in Betracht gezogen werden, wenn keine Farbverbindlichkeit erforderlich ist.
      In der Werkseinstellung steht der BenQ W8000 im Bildmodus „THX“. Out of the Box erzielt er hier eine Maximalhelligkeit von 976 Lumen. Allerdings erscheinen Schwarz/Weiß-Testbilder ganz leicht rötlich verfärbt.
      Ein Blick ins Farbtemperaturmenü und die Graustufenmessung decken den Umstand auf.
      Das erste Testbild erscheint in der Werkseinstellung des THX-Modus leicht verfärbt. Sobald die „Grün Plus“- und „Blau Plus“-Regler auf 100 gesetzt werden, ist die Verfärbung weg. Das Testbild erscheint nun vollständig farbneutral in Schwarz/Weiß.




      Die Graustufenmessung geht mit dem subjektiven Bildeindruck einher. Rot, Grün und Blau sollen auf der 100-%-Linie verlaufen, um einen optimalen Graustufenverlauf zu gewährleisten. Rot ist allerdings bis knapp 20 % erhöht.



      Nach der geringen Korrektur verschwindet nicht nur der leichte Rotfarbstich aus dem Testbild, auch der Graustufenverlauf ist nur annähernd perfekt. Sämtliche DeltaE-Werte liegen im grünen Bereich. Die Farbtemperatur beträgt ordentliche 6526 Kelvin und das RGB-Niveau geht mit Werten von Rot: 100,2 %, Grün: 99,9 %, Blau:100,7 % kaum besser.



      Nachdem das Gamma auf 2.2 gesetzt wurde, bedarf der Gammaverlauf kaum einer Änderung.



      Nach der Kalibrierung des „THX“-Modus verbesserte sich das Gamma sogar noch ein wenig.



      Der Farbraum des W8000 kommt der Referenz (schwarzes Dreieck) ab Werk bereits sehr nahe (linkes Diagramm). Allenfalls Magenta ist ein wenig zu weit in Richtung Rot verschoben, was Hautfarbtönen sogar einen gesünderen Teint verschaffen kann.
      Nach der Kalibrierung treffen die Primär- und Sekundärfarben ihre Sollkoordinaten fast punktgenau (rechts Diagramm).



      In nur drei Minuten ist das CIE nahezu perfekt eingestellt. Die DeltaE-Werte zeigen die prozentualen Abweichungen vom Referenzwert an. Sämtliche Werte liegen im grünen Bereich.

      Leider sind die Helligkeits- und Kontrastregler ab Werk suboptimal eingestellt. Dadurch wird nicht nur Kontrast (1130:1 On/Off) unnötigerweise verschenkt, sondern auch die Maximalhelligkeit nicht ausgeschöpft. Nach der Anpassung dieser beiden Regler steigt die Maximalhelligkeit auf 1260 Lumen, der Schwarzwert beträgt für einen DLP-Projektor normale 0,62 Lumen und der Kontrast steigt auf 2004:1.
      Diese Lichtleistung reicht aus, um Bildbreiten bis 3,80 Meter strahlend hell auszuleuchten, wenn die 14 fL angesetzt werden, die THX für „Digitale Kinos“ vorschreibt.
      Wer mehr Helligkeit benötigt, kann „Brilliant Color“ einschalten. Dadurch erhöht sich die Lichtausbeute auf 1540 Lumen. Allerdings geht die Farbtreue ein wenig verloren.

      Als nächstes werden die üblichen Testbilder zugespielt. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Der BenQ W8000 projiziert das schärfste Bild, dass ich bislang bei einem aktuellen Full-HD-Projektor gesehen habe. Jedes auch noch so kleine Detail wird gestochen scharf auf die Leinwand gebrannt.


      Vollkommen verfärbungsfrei und mit voller Auflösung werden selbst einzelne Pixel in Full-HD-Auflösung (oben links) des Schachbrettmusters abgebildet. Dank des hervorragenden ANSI-Kontrastwertes von 573:1 sind nur minimalste und allenfalls aus nächster Nähe sichtbare Überstrahlungen zu erahnen, die in der Praxis aber mal so gar keine Rolle spielen.
      Darüber hinaus ist die Schärfe über die gesamte Bildfläche homogen. Die Uniformität (Helligkeitsverlauf) ist über das gesamte Bild ebenfalls ausgesprochen gleichmäßig. Mit bloßem Auge ist kein Helligkeitsabfall zu den Rändern festzustellen. Bravo!



      Das Foto von Hamburg habe ich aus der 21. Etage geschossen. Der BenQ W8000 projiziert das Bildwerk originalgetreu auf die Leinwand.



      Der Schriftzug auf dem roten Doppeldecker „STADTRUNDFAHRT“ ist vollständig zu lesen. Selbst die Richtungspfeile auf dem runden Straßenschild, das sich oberhalb der Ampel befindet, werden detailliert abgebildet. Die schwarzen Dichtungsgummis der U-Bahntüren sind zu erkennen, weil die Farben nicht zulaufen, sondern mit normgerechter Sättigung wiedergegeben werden.



      Die Wolkenstrukturen über dem Schloss Charlottenburg sind vollumfänglich zu sehen. Selten habe ich so eine gute Plastizität in hellen Szenen erlebt.
      Auch die Goldfarbtöne der Statue sehen prächtig aus.



      Dieser Projektor macht mir so viel Spaß, dass ich gleich noch ein neues Bildwerk zuspiele, das ich vor wenigen Wochen in Rom geschossen habe. Es zeigt im Hintergrund das Kolosseum, rechts daneben ein rotes gemauertes Gebäude und verschiedenste Grünfarbtöne.



      Die Ausschnittsvergrößerung offenbart, das die in Stein gemeißelten Buchstaben gut lesbar sind. Einzelne Personen auf den Wegen sind zu erkennen und selbst die Streben der Zäune werden fein säuberlich abgebildet.

      Blu-ray-Wiedergabe:
      Welcher Film liegt näher für den THX-zertifizierten BenQ W8000, als „STAR WARS 7 – DAS ERWACHEN DER MACHT“?
      Bereits der Sternenhimmel mit dem gelben STAR-WARS-Schriftzug entzückt. So viele Sterne, die fein herausgearbeitet und gestochen scharf erscheinen, bilden nur wenige Projektoren ab. Der Schwarzwert ist auf einem guten Niveau in dieser Szene, auch wenn das Schwarz des W8000 nicht so dunkel dargestellt wird wie von aktuellen LCD- und D-ILA-Projektoren in dieser Preisklasse. Doch sobald hellere Szenen auftauchen, spielt der BenQ seinen sehr guten ANSI-Kontrast aus. Dunkle Elemente vor hellen Hintergründen werden vollumfänglich dargestellt. In Kombination mit der herausragenden Bildschärfe erhalten diese Szenen eine Plastizität, die den Zuschauer förmlich ins Filmgeschehen eintauchen lassen. Absolut authentisch werden die Farben reproduziert. Während der Gefechte werden die Laserstrahlen überaus leuchtstark projiziert.
      Der RBE (Regenbogen-Effekte) fällt mir in kontrastreichen Szenen störend auf. Der W8000 bewegt sich hier aber auf dem niedrigen Niveau, aktueller DLP-Technik.
      Die Bewegungsschärfe ohne Frame Interpolation ist bereits ohne Fehl und Tadel. Auf der Stufe „Niedrig“ fliegt der Millennium Falke von Han Solo noch schärfer durch den Sternenzerstörer, ohne einem unschönen „Soap“-Effekt zu verursachen. In der Stufe „Mittel“ und „Hoch“ wird die Bewegungsschärfe weiter verbessert. Vor allem in der Stufe „Hoch“ fallen Artefakte im Hintergrund nun hin und wieder auf.
      Lobenswert ist das geringe Betriebsgeräusch des BenQ W8000. Bereits in der Lampenstufe „Hoch“ ist der Projektor kaum zu hören – und sogar leiser als mein JVC DLA-X30. Im Lampenmodus „Niedrig“ muss der Zuschauer schon genau hinhören, ob der BenQ überhaupt eingeschaltet ist.

      Kurz-Review:
      STAR WARS – EPISODE 7 – Das Erwachen der Macht
      Regisseur J. J. Abrams gelang es auf eindrucksvolle Weise, die Geschichte nicht nur weiter zu erzählen, sondern ganz neue inhaltliche und audiovisuelle Komponenten hinzuzufügen. Die Verknüpfung der verschiedenen Generationen von Han Solo zu Rey gelang meisterhaft. STAR WARS - DAS ERWACHEN DER MACHT ist ganz großes Kino.


      Die Sturmtruppen machen sich für den Angriff bereit.




      Die Schrottsammlerin Rey durchforstet einen alten Sternenzerstörer nach Bauteilen, die sie veräußern kann.




      Mit den gesammelten Habseligkeiten macht sich Rey auf den Weg zurück zum Händler.




      Ein Spitzel weist zwei Sturmtrupperden Weg zu Rey und Finn.



      In meinem Heimkino „Lumière“ projiziert der BenQ W8000 die gewünschte Bildgröße exakt aus der angedachten Entfernung – dem passenden Wechselobjektiv sein Dank.


      Fazit
      Der BenQ W8000 ist der erste THX-Projektor für unter 4000,- Euro. Dank fünf verschiedener Wechselobjektive gestaltet sich die Montage ausgesprochen flexibel. In der Kombination von hohem ANSI-Kontrast und hochwertigen Glasoptiken gelingt es, herausragend scharfe und brillante Bilder auf Leinwandbreiten bis zu 3,80 Meter zu projizieren. Dabei wird der Rec.709-Standard nahezu perfekt eingehalten. Auf Wunsch gelingt die Full-HD-Signalzuspielung sogar ganz ohne Kabelverbindung mit dem optionalen Wireless-Full-HD-Kit. Leider sind Zoom, Fokus und Lens-Shift nicht elektrisch einstellbar. Für anspruchsvolle Heimkinofans und Cineasten ist der BenQ W8000 somit der ideale Spielpartner, um auf 16:9-Leinwänden ein herausragendes und farbenprächtiges Filmerlebnis zu erhalten.


      Pro & Kontra
      + sehr hell mit 1260 Lumen kalibriert
      + herausragende Schärfe
      + 3D-fähig mit 144 Hz (Triple-Flash)
      + sehr guter ANSI-kontrast(573:1)
      + 5 Wechselobjektive für flexible Installation
      + sehr leise (im Eco-Modus)
      + FI ohne „Soap“-Effekt in Stufe „Niedrig“
      + normnahe Werkseinstellungen für Farben und Gamma
      - kein elektrischer Zoom, Fokus, Lens-Shift


      Messwerte und technische Daten
      Helligkeit: 1958 Lumen (Bildmodus „Bright“)
      Helligkeit: 1260 (D65)
      Kontrast (On/Off): 2004:1
      Kontrast (ANSI): 573:1
      Schwarzwert: 0,62 Lumen (D65)
      Technik: Ein Chip DLP
      Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
      Zoom: 1,25 mit „Standard-Zoom“-Objektiv
      Fokus, Zoom, Lens-Shift: händisch
      Gewicht: 8,8 kg + Objektiv
      Maße (B x H x T): 431 x 167 x 321 mm‎
      Lampe: UHP
      Stromverbrauch: 280 Watt
      Besonderheiten: 5 Wechselobjektive zur Auswahl, Wireless-Full-HD-Kit optional, Lens-Shift (v/h), THX
      Preis (UVP): 3599,- Projektor ohne Objektiv
      599,- bis 1679,- Euro je nach Objektiv


      Test, Text und Fotos: von mir!
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • BENQ W11000 -
      Megascharfer und brillanter 4K-Projektor!

      BenQ W11000 - Nagelneuer 4K-Projektor von BenQ


      Heute war es soweit. Die Firma BenQ erschien gleich mit 4 Mitarbeitern, um mir exklusiv den W11000 in meinem Heimkino vorzustellen. Darunter ein THX-Experte.

      Nach dem ich die üblichen Fotoaufnahmen des Projektors gemacht habe, ging es ins "Lumière"-Heimkino, um den Projektor durchzumessen, Screenshots anzufertigen und eine 4K-Blu-ray abzuspielen. Äußerlich erinnert mich der BenQ W11000 stark an den JVC DLA-Z1.

      Doch schnell kam zunächst die Ernüchterung. Im Grunde fehlt dem W11000 vieles von dem, was einen aktuellen Heimkino-Projektor in dieser Preisklasse ausmacht:
      HDR, FI, elektrisches Objektiv, Lens-Memory, 3D. Und der Kontrast ist in der Werkseinstellung auch nicht so prickelnd.
      Also, was hat dieser Projektor, was Kraine aus Frankreich so über die Bildqualität "jubeln" lässt?
      Nach dem Test weiß ich es. Dieser Projektor knallt ein dermaßen plastisches, brillantes und scharfes Bild auf die Leinwand, da kommen nicht einmal die 4K-Projektoren von Sony mit. 4K-Kontent sieht mit dem BenQ W11000 nicht nur etwas besser aus - der VPL-VW520 wird regelrecht vom BenQ deklassiert! Besserer Kontrast, besseres Schwarz, helleres Bild des Sony hin oder her!

      Um das mal zu veranschaulichen. Hier meine Original-Fotoaufnahme:

      Die Panoramaaufnahme von Hamburg schoss ich aus der 21. Etage des Hanseatic Trade Centers. Die Ursprungsauflösung ist 36 Megapixel. Diese Datei habe ich auf UHD-Auflösung reduziert. Sie dient mir als Referenz für diverse Projektoren-Tests.



      Sony VPL-VW520 - Original Screenshot (Makroaufnahme) eines 5 % Bildausschnittes des projizierten Bildes.
      Die Farben des Doppeldeckers werden originalgetreu reproduziert. Der Schriftzug "STADTRUNDFAHRT" wird vollständig abgebildet. Besser hatte dieses Testbild bislang kein Projektor bis 10.000 Euro projiziert.



      BenQ W11000 - Original Screenshot (Maktroaufnahme) eines 5 % Bildausschnittes des projizierten Bildes.
      Feinste Details werden perfekt herausgearbeitet vom Projektor. Der Schriftzug "STADTRUNDFAHRT" weist aber auch so jedes Detail auf, das auf der Original-4K-Fotoaufnahme vorhanden ist. Selbst links neben dem Schriftzug ist das Hamburg-Wappen vollständig. Darunter sind die schwarzen Mauersteine zu sehen. Insgesamt erscheint das Bild sehr viel plastischer. Egal, ob die Metallblende an der U-Bahn, der Straßenbelag. Obendrein sind mit dem BenQ die Fahrgäste im Doppeldecker allesamt deutlicher zu erkennen. Näher ist noch kein Projektor an das Original-Foto heran gekommen.

      Mehr folgt in Kürze im vollständigen Test - mit zwei, drei ganz dicken Überraschungen, inklusive Screenshots von einem Testbild mit 4K-Schachbrettmuster in Pixelauflösung und jeder Menge Messergebnisse...


      Fotos: von mir!
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
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