Bildqualität Kino vs 4K (Ältere Filme)

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    • Bildqualität Kino vs 4K (Ältere Filme)

      Habe mal ein ganz anderes Thema.
      Habe jetzt schon ein paar "alte" Filme als 4K Scheiben.
      z. B. Blade Runner, Christine, Rambo.

      Bin aber jedes mal enttäuscht über die Bildqualität.
      Habe diese Filme ja auch alle mal damals im Kino geschaut.
      Aber kann natürlich nichts mehr über die Bildqualität mehr sagen.

      Waren diese auf 35mm gedrehten Filme im Kino damals auch so schlecht?
      Und weil damals es halt nichts besseres gab, war man nicht so verwöhnt.
      Gruß Horst
    • Um einen Film zu digitalisieren, benötigt es Geld, Zeit und brauchbares Ausgangsmaterial (dessen Suche auch wieder Geld und Zeit frisst, falls überhaupt erfolgreich).
      Und unnötig Geld gibt niemand gerne aus.
      Und wenn ein neues Format kommmt, dann wird die Kuh halt wieder gemolken, auch wenn keine Verbesserung da ist. Es genügt ja wenn der Receiver "Atmos" und der Player "4k" anzeigt. :D
    • Genau der Meinung bin ich auch!!

      Man liest ja öfters auch in Rezis über diese „alten“, remasterten 4K Filme (Matrix, Jurassic Park, Predator etc.) in denen es dann gern auch heißt: „...Endlich sieht man den Film genauso wie er damals im Kino war...!“

      Versteh ich nicht... Mir persönlich gefällt das Bild dieser 4K Blu-Rays überhaupt nicht so, v.a. das teils heftige Filmkorn stört mich am allermeisten. Kann mich nicht erinnern, dass das im Kino so ausgeprägt war?!

      Mit der Standard Blu-Ray dieser Klassiker bin ich auch heut noch sehr zufrieden!!
      Und hin&wieder liegt dann sogar noch die DVD im Player. :)
    • Hi

      Also einen Vergleich über Jahrzehnte (sowohl absolut vergangener Zeit als persönlicher Entwicklung) wird wohl niemand objektiv vornehmen können.
      Aber ich erinnere mich an eine Zeit, in der
      - mir als pickeligem Teenager der Inhalt eines Films das einzig wesentliche war
      - Kino mit Rauch- und Verzehr verbunden war und
      - in Konkurrenz lediglich zu brizzeligen Pal-Fernsehern (teilweise noch in Schwarz-weiß) standen und
      - oft die einzige Quelle für Filme war.

      Ich glaube nicht, dass die UHD-Abtaster sich die Mühe machen, da extra Filmkorn reinzumischen (auch wenn ich weiß, dass das aktuellen Filmen teilweise gemacht wird...aber während der Postpoduction des Films und damit auch fürs Kino).

      Beiden genannten Matrix& Blade Runner sehe ich auch, dass die UHDs in Farbauflösung und Schärfe ihr Blurays locker schlagen.

      Gruß

      Simon
    • In den Kinos liefen 35mm-Filme der 4. - 6. Kopier-Generation. Da sind extrem viele Inhalte verloren gegangen. Vor allem in hellen und dunklen Bereichen.
      Aktuelle Neuscans in 4K oder 8K Auflösung stammen vom Original-Negativ oder einer frühen Kinokopie.
      Das sieht auf Blu-ray und 4K-Blu-ray erheblich besser aus als damals im Kino. Zumal die Kinoprojektoren und Objektive damals oftmals schlecht waren.

      Ich habe aktuell mehrere A/B-Vergleiche gemacht zwischen Digital 2K und dem selben Titel in 70 mm. Jedes Mal sah die 2K Version erheblich besser aus.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Ich denke wenn man sich wirklich die Mühe macht ein neues Master zu scannen, wird es auch zu einer Steigerung der Bildqualität kommen. Die erneute Vermarktung alter Vorlagen, auf einem neuen Medium, regen den Kauf erneut an und füllen die Kassen. Langfristig wird es dem neuen Medium schaden, da die kommunizierte schlechte Bildqualität vom Kauf weiterer Scheiben abhält. Ich habe es damals selbst bei Schweigen der Lämmer gesehen. Blu-ray neu gekauft, sogar der Staub im Vorspan war der gleiche wie bei der DVD. Vie Fäuste für ein Halleluja, DVD soweit o.k. und auf der Blu-ray die Schärfe und Kontrast Regler hochgezogen bis es schlecht aussah, so das heute noch die DVD im Regal steht. Zur Zeit kann man ja massenhaft Titel finden, welche als vermeidliche Neuauflage als UHD erscheinen. Aber wie MadDog oben schon geschrieben hat, es reicht ein Logo oder eine Lampe, die bei der Wiedergabe aufleuchtet, um den Effekt "Muss ich haben" auszulösen.
    • Deswegen habe ich auch noch viele Filme auf DVD, die ich nicht als BR nachgekauft habe - hier habe ich mich auf die wichtigsten und auf Boxen von Filmreihen beschränkt. Das erspart(e) Enttäuschungen. Bei 4K kaufe ich auch bewusst keine alten Filme mehr, es sei denn hier gibt es ganz wichtige Gründe (Überarbeitung, Kultfilm, Teil eines Boxsets). Aber im Unterschied zur DVD sehen die BR häufig ja auch nicht schlecht aus.

      (abgesehen davon habe ich festgestellt, dass viele Filme heute gar nicht mehr so funktionieren und nicht mehr im Player landen. Christine werde ich sicher nicht wieder schauen, Rambo vielleicht aus Nostalgie, Predator schon eher aber selten. An vielen Filmen hat man sich auch sattgesehen...)
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.
    • Mit UHD-Material habe ich -mangels 4k-BD- noch keine Erfahrungen. Aber hier wird vermutlich (wie MadDog ja schon geschrieben hat) oft einfach Umsatz generiert, indem per Scaling die Auflösung umgewandelt wird.

      Ich kenne das noch aus DVD zu BD-Umstiegszeiten, wo Filme auf der BD nicht besser aussahen, als auf DVD. Und davor gab es diese Problematik schon bei DVD-Versionen, die vom alten Videosystem überspielt wurden.

      Oder beim Ton: Je spektakulärer die Bewerbung auf der BD für 'jetzt mit verlustfreiem PCM/ oder HD-Ton' waren, desto minderwertiger waren sie meist. Schon zu DVD-Zeiten, wie auch bei der BD.

      Aus diesem Grund bin ich auch immer noch beim althergebrachten BD-Player und sehe auch nicht ein, schon für den Film auf 4k-BD 30€ zu bezahlen. Da was ich auf dem 4k-TV schaue, kommt meist von Amazon und Netflix.
    • Es gibt unterschiedliche neue Versionen alter Filme.
      Hier ein paar aktuelle Beispiele:
      "Christine" von John Carpenter sieht meines Erachtens als 4K-Version nur minimal besser aus als auf der aktuellen Blu-ray. Wenn ich für die Blu-ray-Wiedergabe einen erweiterten Farbraum nutze und einen Detailschärfe-Regler behutsam einsetze, sind gar keine Unterschiede mehr auszumachen.

      "The Warriors" von Walter Hill sieht auf der 4K-Blu-ray erheblich besser aus als auf der DVD-Fassung. Selbst die Unterschiede zur US-Blu-ray sind allgegenwärtig. Am miesen deutschen Ton hat sich allerdings nichts geändert. Der englische 2.0-Mix (Dolby Surround) tönt hingegen mit viel kräftigeren Bass und größerem Dynamikumfang hörbar besser als der komprimierte englische 5.1-Mix.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
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    • Ich glaube, ein Problem ist auch, dass viele mit "gutem Bild" ein Bild wie bei Guardians of the Galaxy 2 erwarten, das mit aktuellesten Kameras, hohem Computereinsatz und prinzipbedingt keinem Filmkorn erwarten.

      Frühere Filme wurden aber oft schon unscharf aufgenommen und haben eben einfach Filmkorn .... das niemanden gestört hat (wenn man es denn wegen der noch unschärferen Projektion überhaupt sehen konnte).

      Gruß

      Simon2
    • Gerade ältere Filme setzen eher auf eine interessante Handlung, da ist das Bild doch sowieso nicht so wichtig wie bei einem neuen Film der inhaltliche Schwächen durch Bildspektakel wettzumachen versucht... (Ich rede aber vermutlich von noch älteren Filmen als hier bisher angesprochen)
      Manche älteren Filme schaue ich sogar bewusst nur in 480p an, denn das passt mMn einfach besser als der Knackscharfe "neue Look".
      Wer dies liest, ist des Lesens mächtig.

      Ausstattung: JVC X35, Open 1001 Fronts, 4 Selbstbau Subs mit Teufel S8000SW Chassis ,Pioneer SC LX701, Surround Arrays, Atmos, Elitescreens Acousticpro UHD Leinwand , HTPC Zuspielung,
    • pillepalle123 schrieb:

      Gerade ältere Filme setzen eher auf eine interessante Handlung, da ist das Bild doch sowieso nicht so wichtig wie bei einem neuen Film der inhaltliche Schwächen durch Bildspektakel wettzumachen versucht...
      In jedem Jahrzehnt gab es großen "Schrott". Es geht halt überwiegend um das schnelle Geld. Aber auch heute gibt es richtige Perlen. Da muss nur mal genauer hingeschaut werden, um diese Filme dann auch zu finden.


      Simon2 schrieb:

      Frühere Filme wurden aber oft schon unscharf aufgenommen und haben eben einfach Filmkorn .... das niemanden gestört hat (wenn man es denn wegen der noch unschärferen Projektion überhaupt sehen konnte).
      Wenn nicht gerade ein Stilmitten wie Weichzeichner vorlagen (Hamilton), handelt es sich bei unscharfen Aufnahmen um handwerkliche Fehler - früher wie heute.
      Der Unterschied ist eben, dass früher auf Film gedreht wurde, wo es ohne Korn gar keinen Film gegeben hätte. Heute gibt es andere Dinge (Pixel), die aus kurzer Distanz sichtbar sind.

      Darüber hinaus gibt es heute wie früher schlechte Vorführungen. In der Summe stelle ich aber fest, dass heutige Digital-Film-Produktionen/Projektionen erheblich (!) besser aussehen als damalige 35/70-mm-Filmband-Produktionen/Projektionen.
      Gut zu vergleichen ist das, wenn mal wieder ein 70-mm-Film in die Kinos kommt, und parallel der selbe Titel in 2K oder 4K gespielt wird.
      Allerdings muss auch hier berücksichtigt werden, dass bei aktuellen 70-mm-Aufnahmen oftmals altes Equipment verwendet wird, um den "Look" der 1950er-Jahre zu erhalten. Und da in der Regel von einem Digital Intermediate "ausbelichtet" wird, kommen bei diesen 70mm-Filmen die üblichen Kopier-Generations-Verluste leider obendrauf - die das DCP beispielsweise nicht besitzt.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
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    • George Lucas schrieb:

      ...
      In jedem Jahrzehnt gab es großen "Schrott". Es geht halt überwiegend um das schnelle Geld. Aber auch heute gibt es richtige Perlen. Da muss nur mal genauer hingeschaut werden, um diese Filme dann auch zu finden....
      Das sehe ich auch so und vermute stark, dass es eben der "Nostalgieeffekt" ist: Man erinnert sich nur die die Perlen und hat die Gurken vergessen.

      George Lucas schrieb:

      ...Wenn nicht gerade ein Stilmitten wie Weichzeichner vorlagen (Hamilton), handelt es sich bei unscharfen Aufnahmen um handwerkliche Fehler - früher wie heute....
      Vielleicht spielt auch noch rein, dass man heutzutage noch höhere Erwartung an die technische Qualität hat (eben, weil sie auch im Kino ankommen kann). Da wird mehr Aufwand betrieben und handwerkliche Fehler reduziert. Und ich könnte mir vorstellen - ohne mich mit Filmtechnik wirklich auszukennen -, dass auch da über die Jahrzehnte technische Fortschritte bei Kameras, Objektiven, Filmmaterial, ... zu mehr Schärfe, Farbtiefe, Kontrast, .. gemacht wurden, so dass auch schlicht aus diesem Grund neuere Filme besser aussehen.

      Letztlich sind wir uns aber wohl einig: Heutzutage sehen Filme besser aus als damals - unabhängig von der UHD.

      Gruß

      Simon2
    • Also dann ist das bei mir auch nur Einbildung aus Nostalgie gründen das ich meine im Kino war das Bild früher besser.
      Wie bei so vielen Sachen, das man denkt früher war alles besser.

      Das Bild war also auch nicht besser.

      Deshalb ist man früher im Kino immer hinten gesessen weil das Bild schärfer war.

      Ich glaube ich muss mal wieder ins KINO war seit 2001 nicht mehr.
      Gruß Horst
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