Plattenspieler - Bitte um Empfehlung

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    • Plattenspieler - Bitte um Empfehlung

      Meinem Bruder möchte ich zu Weihnachten einen Plattenspieler schenken, wovon er schon länger spricht, sich bisher aber wegen Umzug wohl nicht ergeben hat.

      Anforderungen:
      - Preisbereich ca. 300-400 Euro
      - integrierter Vorverstärker (außer es gibt mit gutem Grund eine gute und nicht zu teure Kombi mit Vorverstärker)
      - Riemenantrieb
      - Deckel zwecks Staubschutz
      - Farbe vorzugsweise Schwarz

      Automatik, Halb oder Voll wäre ein nice-to-have aber definitiv kein must-have
      USB und Bluetooth werden definitiv nicht benötigt.

      Die Auswahl am Markt erscheint riesig und was auf den ersten Blick nach Qualität ausschaut, entpuppt sich oft bei genauerem Hinsehen als einfach nur billig. Da wird z.B. von "hochwertigem und stabilem MDF" gesprochen. MDF ist einfach MDF und billig. Da kann nichts "hochwertig" sein, egal wie schön die Folie glänzt, die man drüber klebt. :rolleyes:
      Dass es im gesuchten Preisbereich nichts aus der Oberklasse gibt, ist schon klar. Aber dennoch gibt es in jeder Preisklasse in der Regel sehr gute Produkte für den Preis, als auch nur aufpolierten China-Schrott.

      Danke für Eure Empfehlungen im Voraus.
      mein Heimkino-Bau-Tagebuch: »DEEP SPACE ONE«
    • Hallo
      Schau dir mal den ProJect T1 Phono SB an
      Keiin China Schrott, Firma aus Österreich die in Tschechien produzieren.
      Der Bär
      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
      Marantz SR 7010 Surroundreceiver in 11.2 Konfig, 8 Kanal Marantz Endstufe MM 8003, Toshiba HD-EP35, Panasonic DMP-BD310, 2x Kef XQ 3, 1x Kef XQ 2c, 4x Kef Q Compact, 4x Kef Q85s, 2x Boston THX Subwoofer 595x, Pioneer Laserdiscplayer DVL909, JVC D-VHS HM-DR10000, Lexicon LDD 1, VU+ Ultimo 4K, Thorens TD318MKII, Panasonic PZ55VT50 3D THX Plasma, JVC DLA-X3
    • Hallo
      Holz war schon immer ein guter Werkstoff für Plattenspieler.
      Mein 30 Jahre alter Thorens hat auch ein MDF Gehäuse, ok hier mit schwarz lackiertem Echtholzfunier.
      Besser als die günstigen Kisten mit Plaste Gehäuse alle mal.
      Die teuren ProJects sind glaube ich auch lackiert.
      Ich hab schon ein Paar ProJects ( nicht dieses Modell ) gesehen und gehört, finde klang und Verarbeitung sowie Optik sehr gut für den aufgerufenen Preis.
      Der Bär
      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
      Marantz SR 7010 Surroundreceiver in 11.2 Konfig, 8 Kanal Marantz Endstufe MM 8003, Toshiba HD-EP35, Panasonic DMP-BD310, 2x Kef XQ 3, 1x Kef XQ 2c, 4x Kef Q Compact, 4x Kef Q85s, 2x Boston THX Subwoofer 595x, Pioneer Laserdiscplayer DVL909, JVC D-VHS HM-DR10000, Lexicon LDD 1, VU+ Ultimo 4K, Thorens TD318MKII, Panasonic PZ55VT50 3D THX Plasma, JVC DLA-X3
    • Okay, hast mich überredet. :zwinkern:
      Die Pro-Ject haben mir eh schon gefallen, Testberichte sind auch gut. Und wenn du mir jetzt auch noch dazu rätst, dann soll es eben so sein. 8)

      Es wird allerdings ein "Essential III Phono" werden. Der macht nochmal mehr her als der T1 finde ich.

      Danke für deine Hilfe bei der Entscheidungsfindung. :thumbup:
      mein Heimkino-Bau-Tagebuch: »DEEP SPACE ONE«
    • Also neu für 3-400 € wird man nur einen "Brettspieler" à la Project Essentiall oder Debut III bekommen - was aber prinzipiell nix schlechtes ist. Ich empfehle den Project ganz gern, da er einer der wenigen ist, der die Drehzahlen 33,33 und 45 einhält (man soll es nicht glauben, ist tatsächlich ein Problem bei Riementrieblern bis in die höchsten Preisklassen. Teilweise bekommen die das nicht mal mit externen Regelungen hin. Ausgenommen sind da nur die Direktriebler). Der Debut ist aber mit integrierter Phono schon ziemlich heftig (649 €), der Essential würde bei 399 € liegen, allerdings mit dem mbMn etwas mauen Ortofon OM10, vielleicht ist ein Upgrade auf ein 2M red möglich. Von den heutigen Dual- und Thorens-Drehern rate ich ab, da blutet mir bei der aktuellen Qualität einfach das Herz.

      Zu Gebrauchten: ist in dieser Preisklasse auch nicht einfach. Prinzipiell können die ollen Kisten mehr einstecken, als die neuen, man sollte aber schon Ahnung von dem haben, was da vor einem steht, z. B. Thorens aus 80er/90er. Ist das Subchassis richtig eingestellt und tut es was es soll? Teller- und Tonarmlagerspiel auf den Punkt? Anschlußterminal oder -kabel verrostet? Das sind so die gängigen Fehler, die mir bei der Plattenspieler-Restauration begegnen. Vorteil Thorens: ist wie beim VW Käfer, Ersatzteilmarkt gigantisch. Meine Lieblings-Gebraucht-Spieler sind deshalb Technics, vorzugsweise SL1200/SL1210. Die Dinger sind nicht tot zu kriegen und auch ziemlich abgewrackte aussehende DJ Dreher ("betreue" einen DJ hier in Fürth) funktionieren bestens. Für die muß man aber auch gebraucht deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die unteren Baureihen wie SL1710 tun es aber auch, aktuell steht einer im audiomarkt samt DL110 High Output MC (läßt sich an einer MM betreiben).

      Falls noch weiter Fragen, bitte gerne :thumbup: .

      Gruß

      Klaus

      edit: noch ein Hinweis, da die Geschichte wegen MDF/MPX/Preßspan aufkam: ist in dieser "Gewichtsklasse" unbedeutend :) . Viel wichtiger ist, wo und wie der Plattenspieler steht. Absolute no-go´s sind Wackeltische, Raumecken und in einer Linie mit der Lautsprecherfront. Der größte Feind des Plattenspielers ist keineswegs der Trittschall, sondern der Luftschall, der vom LS ausgeht, egal ob reflektiert, oder direkt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von celestron ()

    • also das mit den gleichlaufschwankungen lese ich zum ersten mal, und halte das für geschwurbel, um nicht sagen zu müssen, einen ziemlichen schmarrn.
      kannst du das hieb und stichfest belegen?
      Receiver: Harman/Kardon AVR 7000
      TV: LG 42 LM 345S
      Dvdplayer: LG BX 580
      Boxen: Heco Mythos 700 set
    • Das ist weder Geschwurbel, noch Schmarrn, außerdem habe ich nicht von GleichlaufSCHWANKUNGEN, sondern vom Einhalten der Solldrehzahlen gesprochen. Wenn man sich mit Plattenspieler befasst, sollte man den Unterschied kennen. Meistens sind sie zu schnell (Rega z. B.), um ein dynamischeres Klangbild zu suggerieren. Gemessen wird mit Messplatte und Adjust+. Aktuell habe ich einen TD160 hier, der bei 45 einen Abweichung von unter 0,1% hat (sehr guter Wert), bei 33,33 aber -1% (das ist schon ein Halbton).

      Gruß

      Klaus
    • Hatte bis vor kurzem den Project Debüt III, der ist schon sehr anständig. Mit einem ordentlichen Tonabnehmer wie dem Vinylmaster Red oder Blue ein klasse Setup.
      Allerdings ist ein separater Vorverstärker nötig. Käme so eine Kombi vielleicht als Gebrauchtgerät infrage? Das läge genau in Deinem preislichen Zielbereich...

      Gruß,

      Falko
    • celestron schrieb:

      Das ist weder Geschwurbel, noch Schmarrn, außerdem habe ich nicht von GleichlaufSCHWANKUNGEN, sondern vom Einhalten der Solldrehzahlen gesprochen. Wenn man sich mit Plattenspieler befasst, sollte man den Unterschied kennen. Meistens sind sie zu schnell (Rega z. B.), um ein dynamischeres Klangbild zu suggerieren. Gemessen wird mit Messplatte und Adjust+. Aktuell habe ich einen TD160 hier, der bei 45 einen Abweichung von unter 0,1% hat (sehr guter Wert), bei 33,33 aber -1% (das ist schon ein Halbton).

      Gruß

      Klaus
      stimmt, fehler von. sorry. :bier:
      Receiver: Harman/Kardon AVR 7000
      TV: LG 42 LM 345S
      Dvdplayer: LG BX 580
      Boxen: Heco Mythos 700 set
    • Ihr habt sicherlich völlig berechtigt gebrauchte Geräte vorgeschlagen.
      Das Problem ist jedoch, dass ich mich zwar mit vielem auskenne, Plattenspieler gehören jedoch definitiv nicht dazu.
      Und da auch der Beschenkte kein Profi ist, um ein bestimmtes Gerät wertzuschätzen, kommt das dann nicht ganz so gut, ein Gebrauchtgerät zu schenken.
      Er hatte ja bis jetzt keinen Plattenspieler und auch noch keine Platten. (nur 1 Platte, die auch ich ihm geschenkt habe :) )

      Ich habe mich nun für den Pro-Ject Essential III Phono entschieden. Habe ihn für 345€ im Angebot gesehen und zugeschlagen.
      Viel falsch kann man damit sicherlich nicht machen danke ich.
      Er muss ihn ja nicht mit ins Grab nehmen. Es steht ihm ja frei, mal aufzurüsten. Aber noch ist er ja auch kein eingefleischter Vinyl-Hörer.
      mein Heimkino-Bau-Tagebuch: »DEEP SPACE ONE«
    • Neu

      Vor allem kann man auch innerhalb der OM-Familie "Aufsteigen", indem man z. B. die Tausch-Nadel des OM30 (219 €, Fine Line Schliff) verwendet. Eine Justage entfällt dann, gegebenenfalls nur neu ausbalancieren und das Auflagegewicht angepaßen. Die noch teurere FG70 Nadel muß nicht sein, die hatten auch massive Probleme in der Fertigungs-Kontinuität.

      Gruß

      Klaus
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