A RAINY DAY IN NEW YORK

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    • A RAINY DAY IN NEW YORK

      A RAINY DAY IN NEW YORK

      Film: 8,5/10 Punkte
      Der junge wohlhabende Student Gatsby verbringt mit seiner Freundin Ashley, einer Nachwuchsjournalistin, ein Wochenende in New York. Während Ashley einen Regisseur für das Uni-Blatt interviewt, der mit dem Ergebnis seiner 70-Millionen-Dollar-Produktion völlig unzufrieden ist, bereitet Gatsby alles für einen romantischen Tag im Regen vor. Doch das Interview wird länger und länger und als der Regisseur Ashley einen "Bonbon" verspricht, schließt sie sich ihm an und lernt dabei weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens kennen.
      Regisseur Woody Allen schuf eine souverän inszenierte Liebesgeschichte, die mit zahlreichen exzentrischen Charakteren gespickt ist. Eingestreuter Wortwitz und Situationskomik machen das Werk überaus kurzweilig. Dazu trägt auch der gut ausgewählte Cast bei. Vor allem Timothée Chalamet als Gasby, Elle Fanning als Ashley und Liev Schreiber als unzufriedener Regisseur tragen den Film mit ihrer ganz eigenen Performance. Doch auch die Nebendarstellen, wie Jude Law und Selena Gomez finde ich großartig, da sie ihre Rollen überaus glaubwürdig verkörpern.
      Insgesamt steht A Rainy Day in New York unter keinem guten Stern. Der Film wurde von Rechteinhaber Amazon nie in die US-Kinos gebracht, weil sich das Unternehmen von Woody Allen distanzierte und die Zusammenarbeit vorzeitig beendet hat. Hintergrund sind Missbrauchsvorwürfe: Woody Allen soll demnach vor knapp 30 Jahren (1992) seine Adoptivtochter sexuell missbraucht haben. 2014 konkretisierte das vermeintliche Opfer diesen Vorwurf im Rahmen der Me-Too-Debatte. Ihr Adoptivbruder widersprach hingegen dieser Anschuldigung und beschrieb den Sachverhalt als erfundene innerfamiliäre Rache- und Entfremdungskampagne von Adoptivtochter und Mia Farrow, Woody Allens damaliger Lebensgefährtin. Diesem Widerspruch seines Adoptivsohnes schloss sich Woody Allen an.

      Bild: 7/10 Punkte
      Der ungewöhnliche 2,00:1-Transfer besitzt eine noch gute Schärfe. Die satten warmen Farben lassen vor allem Innenaufnahmen prächtig leuchten. Außenaufnahmen im Regen (Central Park) sind in kühle blaue Farben getaucht. Innenaufnahmen (Hotel, Kino, Bars, Anwesen von Gatsbys Eltern) besitzen viel Zeichnung.

      Ton: 6,5/10 Punkte
      Der 5.1-Mix besitzt eine hervorragende Sprachverständlichkeit. Thematisch bedingt verteilen sich ein paar Umgebungsgeräusche wie Regen und auf nasser Straße fahrende Autos auf die Rear-Speaker. Das hört sich überaus realistisch an.

      Fazit:
      Ungeachtet der Missbrauchsvorwürfe, welche die Filmproduktion überschatten, schuf Woody Allen eine wunderbare Liebesgeschichte mit exzentrischen Charakteren.

      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Eine kurze Erklärung würde mich durchaus interessieren.
      Gruß
      George Lucas

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      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
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